Heloponte in Bad Wildungen: Wasserverluste steigen auf 30 Kubikmeter

Riesenrutsche außer Betrieb

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Spaß vorbei: Die Riesenrutsche im Heloponte wird geschlossen – die Filteranlage ist undicht.

Bad Wildungen - Im Dezember noch orakelt, nun amtlich: Die Riesenrutsche im Heloponte wird geschlossen. Grund dafür sind erhebliche Wasserverluste durch ein Leck in der Filteranlage.

„30 Kubikmeter Wasser laufen pro Tag weg“, berichtet Udo Paul aus dem städtischen Rathaus. „Im Dezember lagen die Wasserverluste noch bei 15 Kubikmetern täglich.“

In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hatte sich der Magistrat für die komplette Instandsetzung der undichten Filter ausgesprochen. Geschätzte Kosten: 77 000 Euro. So weit wollten die Parlamentsfraktionen ohne nähere Beratung aber nicht gehen und verschoben ihr Votum auf die erste Sitzung im Jahr 2013, Anfang Februar.

Aber so lange hält die „blaue Schlange“ nicht mehr. Denn es sickert immer mehr Wasser ungenutzt durch die Filteranlage. „Es läuft unkontrolliert weg, und es besteht die Gefahr, dass es außerhalb der Öffnungszeiten in die Keller läuft“, beschreibt Udo Paul das Szenario. „Das müssen wir auf jeden Fall vermeiden, um nicht noch weitere Schäden im Heloponte hinzunehmen.“ Bürgermeister Volker Zimmermann habe deshalb die sofortige Schließung der Riesenrutsche angeordnet.

Nach der defekten Ammoniakanlage, die das „Aus“ der Eisbahn besiegelte, verabschiedet sich mit der Riesenrutsche die nächste Attraktion im Freizeit- und Erlebnisbad. (r)

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