Johanna Engel aus Ehringen 

Rom, München, Bad Wildungen: Neue Altstadtkoordinatorin will zurück in die Heimat

Neue Altstadtkoordinatorin in Bad Wildungen: Johanna Engel, im Bild flankiert von Bürgermeister Volker Zimmermann (links) und dem Vorsitzenden des Altstadtvereins, Frank Volke. Foto: Conny Höhne

Bad Wildungen. Johanna Engel ist neue Altstadtkoordinatorin in Bad Wildungen.

Die 27-Jährige aus dem Volkmarser Stadtteil Ehringen zieht es nach Studium und Auslandsaufenthalt wieder zurück in die Heimat.

18 Bewerbungen sind nach Ausschreibung der Stelle eingegangen, berichtete Frank Volke, Vorsitzender des Altstadtvereins. „Wir haben nach altbewährtem Punktesystem entschieden.“ 

Anders als zuletzt wollte der Verein aber diesmal keine Koordinatorin aus dem planerischen Bereich sondern setzte den Fokus auf Kommunikation. „Wir brauchen Jemanden mit Menschenverstand, der im Büro freundlich ist und mit Altstadtbewohnern auch in schwierigeren Situationen umgehen kann.“ Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin habe mit ihrer Bewerbung und im Vorstellungsgespräch überzeugt.

Was reizt die 27-Jährige an ihrem neuen Job? „Das Kommunikative und der Bezug zu Menschen.“ Ein weiteres starkes Argument: „Mir war es wichtig, wieder in der Region Fuß zu fassen.“ 

Die begeisterte Mundart-Sprecherin möchte in Bad Wildungen an alte Bräuche und Traditionen anknüpfen. Weiteres Augenmerk sie die Integration von Neubürgern. „In der Altstadt leben immerhin über 19 Nationen.“ 

Bürgermeister Volker Zimmermann hieß die Koordinatorin in ihrem neuen Wirkungsfeld willkommen. Über dieses Amt seien Altstadtverein und Stadt Bad Wildungen eng verzahnt. Seit April ist Engel neue Chefin im Altstadtbüro in der Lindenstraße. Die 27-Jährige wohnt in ihrem Elternhaus in Ehringen und pendelt zu ihrem Arbeitsplatz in Bad Wildungen.

Sie habe sich bewusst zur Rückkehr auf das Land entschieden. „Es war spannend in den Großstädten, aber mir hat diese Zeit gereicht, und ich wollte wieder zurück zur Familie.“ Das sei ein Trend, den sie bei vielen Studienkollegen beobachtet habe.

Der Altstadtverein hat wieder einiges vor im Fachwerkviertel. In dieser Woche soll die Pumpe im Pumpengässchen installiert werden, kündigte Volke an. Außerdem sei Mitgliedergewinnung ein wesentliches Ziel und die Motivation von langjährigen Vereinsmitgliedern, die sich bisher kaum an Veranstaltungen oder Aktionen beteiligen.

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