Freienhagen

Rüstige Rentner ohne Rast und Ruh

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- Waldeck-Freienhagen (höh). „Wer rastet, der rostet“, besannen sich einige Freienhagener auf eine alte Volksweisheit und riefen vor zehn Jahren eine Wandergruppe ins Leben. Gestern nahmen 13 Männer ihre 501. Etappe unter die Füße.

Heinrich und Wilfried Graß und der inzwischen verstorbene Helmut Brand starteten am 2. Dezember 2000 zur ersten Wanderung und halfen damit einigen Gleichgesinnten auf die Sprünge. Die Schar wuchs schnell an – und ganz ohne Mundpropaganda.

„Wir wollten was tun und uns fit halten“, sagt ein Wanderer und greift nach seinen Walkingstöcken. Heute sind es 13 Männer, die jede Woche auf Wanderschaft gehen. Getreu dem Wochentag ihrer Unternehmungen nennt sich die Gruppe „Mittwochswanderer“. Meist steuern die Männer auf „Schusters Rappen“ Ziele in der näheren Umgebung im Umkreis von 100 Kilometern an. Einmal im Jahr unternehmen die Freienhagener aber auch eine mehrtägige Wanderfahrt.

In den zehn Jahren wurde der Rennsteig in drei Etappen erwandert, jeweils zweimal ging es in den Harz und in die Rhön, weitere Ziele waren der Vogelsberg und die ehemalige Zonengrenze Heldrastein und Werra. In diesem Jahr erkundeten die Naturfreunde die Erlebnisregion Teutoburger Wald. Rund 10 000 Kilometer haben die wanderlustigen Freienhagener, die meisten davon Rentner, in den zehn Jahren bereits „auf dem Tacho“, schätzt Heinrich Graß, einer der Gründer der Gruppe.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 30.Dezember.

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