Weitere Schritte im Planungsausschuss beraten und beschlossen

„Ruhehain“ statt Friedwald für Bad Wildungen gewinnt an Konturen

Im südlich an den Reitzenhagener Friedhof angrenzenden Waldstück, das zum größten Teil der Stadt gehört, soll ein Wildunger „Ruhehain“ entstehen. Foto: Rüsch

Bad Wildungen. Über die aktuelle Planung zur Einrichtung eines „Ruhehains“ in Reitzenhagen informierte Jürgen Kramer (auf dem Bauamt zuständig für Bestattung. Feuerbestattung, Landwirtschaft) die Mitglieder im Planungsausschuss.

Kramer erinnerte zunächst an den am 6. August einstimmig gefassten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die Planung und Einrichtung eines Bestattungswaldes unmittelbar am Friedhof Reitzenhagen voran zu treiben. Grundlage für diesen Beschluss, so Kramer, war ein fundiert begründeter Vorschlag der Verwaltung und des Magistrats, der auch ein positives Votum des Vorstands des Bürgervereins Reitzenhagen beinhaltet.

Ein Weg zum Durchwandern

Das Waldstück südlich des bestehenden Friedhofs Reitzenhagen ist größtenteils im städtischen Eigentum und durch die vorhandene Infrastruktur des Friedhofs optimal nutzbar.

Vorgeschlagen wird der Bau eines etwa 1,50 Meter breiten, leicht befestigten Fußweges, um ein Durchwandern des künftigen Bestattungswaldes mit rund 140 Bäumen, vorwiegend Buchen, zu ermöglichen. Durch den Ankauf eines Grundstückes soll ein Rundweg geschaffen werden.

Naturschutzfachliche und planungsrechtliche Fragen wurden mit den zuständigen Behörden bereits abgeklärt, führte Kramer aus. Für die Schaffung des Planungsrechts sind das Aufstellen eines Bebauungsplans sowie der Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich, fügte er hinzu. Der Planungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die entsprechenden Beschlüsse für die weiteren Planungsarbeiten gefasst. (rü)

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