Pressemitteilung der Wildunger Freien Wähler:

Sanierungspläne fürs Willinger Lagunenbad als Vorbild für die Zukunft des Wildunger Heloponte

+
Neubau-Pläne fürs Heloponte werden am Montag in der Wildunger Stadtverordnetenversammlung präsentiert.

Bad Wildungen. Das Thema Kurhaus beschäftigt die Stadtverordnetenversammlung am Montag, ab 19.30 Uhr, in der Wildunger Wandelhalle nicht. Doch dafür steht ein noch gewichtigeres Streitthema auf der Tagesordnung.

Die Vorschläge des beauftragten Planungsbüros für ein Nachfolgebad an Stelle des Heloponte werden präsentiert.

Im Vorfeld äußern sich die Freien Wähler bereits im Grundsatz weiterhin kritisch und ablehnend. In einer Pressemitteilung verweist die Fraktion auf das Lagunenbad in Willingen. Im April sei darüber berichtet worden, dass 18 Millionen Euro benötigt würden, um das Bad, das ein Jahr älter ist als das Heloponte, neu zu gestalten.

Die Probleme seien denen in Bad Wildungen ähnlich, meinen die Freien Wähler: Schäden durch Chlorid und Feuchtigkeit an Beton, Rohrleitungen und Dichtungen. Während die Badestadt knapp 350 000 Euro für Gutachten zum Heloponte ausgegeben habe, seien in Willingen zügig Pläne zur Sanierung entwickelt worden. Nach Vorlage des Rohkonzepts im Juni sei klar gewesen, dass ein Neubau wesentlich mehr Geld koste. Das Konzept sei so angelegt, dass der Badbetrieb während der Arbeiten weiter laufe. Das Lagunenbad schreibe im Gegensatz zum Heloponte schwarze Zahlen. Die Negativ-Schlagzeilen führen zu einem leeren Freibad, während Fritzlar aus den Nähten platze. (r)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare