Montagsteam der Rudolf-Lorenz-Stiftung leistet wertvollen Zeitungsausschnittdienst

Schlagzeilen der heimischen Vergangenheit

Dieter Sand, Gerhard Kessler und Lore Sand v.l. – sind die Montagsgruppe in der Rudolf-Lorenz-Stiftung, die sich um den Ausschnittdienst aus der Lokalpresse regelmäßig kümmert.Foto: Werner Senzel

Bad Wildungen-Altwildungen - Die Rudolf-Lorenz-Stiftung ist das regionalgeschichtliche Archiv der Stadt Bad Wildungen. Einen besonders gern genutzten Teilbereich stellt das Zeitungsarchiv dar.

„Hier findet man oft die ersten und manchmal auch einzigen Informationen zu Themen, zu denen noch keine größeren Publikationen erstellt wurden“, sagt Bernhard Weller, der Leiter der städtischen Museen. Die Rudolf-Lorenz-Stiftung und ihre Ausschnittsammlung leistete nicht zuletzt für die WLZ-FZ-Serie „Land-Leute-Eder“ sehr wertvolle Unterstützung.

Eine engagierte Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern bearbeitet seit Jahren Woche für Woche immer montags die heimische Tagespresse. Alle Artikel, die eine Bedeutung für Bad Wildungen und die Waldecker Region haben, werden ausgeschnitten und in thematisch gegliederten Ordnern abgeheftet. So ist ein schneller Zugang möglich, wenn man beispielsweise etwas zur Geschichte eines Vereins wissen möchte, wenn man auf der Suche ist nach Informationen zu Bad Wildunger Persönlichkeiten oder zu vergangenen Jubiläen in der Stadtgeschichte.

Lore und Dieter Sand sowie Gerhard Kessler leisten diese verdienstvolle Aufgabe. Viele Bürger haben von dieser Arbeit profitiert, die in den 1950er-Jahren des vorigen Jahrhunderts begann. Über diese lange Zeit ist eine umfangreiche Sammlung von weit mehr als 100 Ordnern entstanden, in denen sich hilfreiche Beiträge aus der Bad Wildunger Geschichte wiederfinden.

Geordnet sind nun auch die frühen Bestände der städtischen Museen. Beginnend mit der Erstausgabe der „Eder-Zeitung“ von 1877 stehen zahlreiche Jahrgänge der verschiedenen in Bad Wildungen früher gedruckten Zeitungen zur Verfügung. Christine Arnold und Julia Wagner haben diese in mühevoller Arbeit chronologisch geordnet, vor allem wegen der alten Druckerschwärze eine sehr schmutzige Arbeit. Ein Überblick über diesen Bestand wurde im Computer angelegt.

Insgesamt ergibt sich damit in der Rudolf-Lorenz-Stiftung für viele Recherchen eine sehr gute Quelle.

Öffnungszeiten: Montag 15 - 17 Uhr; Donnerstag 10 - 12 Uhr.

Von Werner Senzel

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