Fraktionen brüten über zwei Varianten 

Schlechte Nachrichten für Bad Wildunger Schwimmbad: Fördertöpfe vorerst leer

Die Fraktionen bereiten ein Neubaukonzept vor: Die Fördertöpfe des Wirtschaftsministerium sind allerdings vorerst leer, hat die Stadtverwaltung erfahren. Foto: Höhne/Archiv

Bad Wildungen – Die Wildunger Fraktionen brüten über zwei Varianten für den Nachfolgebau des Heloponte.

Die eine besteht in der Basis-Version des Planungsbüros Constrata, die vor einigen Monaten vorgestellt wurde. Die andere geht auf das Kannewischer-Konzept von 2015 zurück, allerdings unter Weglassen der Thermenbereiche.

Der Ältestenrat hatte sich auf die zwei Entwürfe zuvor geeinigt und sie durch die Stadtverwaltung vergleichbar machen lassen. Das berichtet Bürgermeister Ralf Gutheil auf Nachfrage.

Zugleich hat er eine unangenehme Botschaft parat: „Unser jüngstes Treffen mit dem Wirtschaftsministerium in Wiesbaden ergab zwar, dass wir im Grundsatz Fördergelder erhalten können – aber aktuell sind alle Töpfe leer.“ Es könne sein, dass 2019 Mittel zurückfließen, die nicht genutzt wurden, aber ebenso gut könne es passieren, dass erst wieder 2020 Zuschüsse in den Töpfen zur Verfügung stehen. „Anders sieht es beim Innenministerium aus, das Projekte im Schulschwimmen fördert, aber dort sind die Förderquoten weitaus geringer als beim Wirtschaftsministerium“, schränkt Gutheil ein.

Wichtig sei es trotzdem, rasch ein Neubaukonzept zu verabschieden, damit man im Fall des Falles Gewehr bei Fuß stehe und den Zuschlag erhalten könne. Von so einer Situation habe Willingen mit seinen Neubauplänen profitiert. „Für eine Sanierung gibt es übrigens grundsätzlich keinerlei Zuschüsse“, fügt der Bürgermeister abschließend hinzu.

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