Bis zu 100 Weißstörche auf Futtersuche auf einem frisch bearbeiteten Acker

Großer Schwarm Störche rastet auf Feld bei Höringhausen

Beeindruckendes Naturschauspiel: Etwa 100 Störche auf dem Durchzug rasteten in Höringhausen und suchten auf Feldern Futter, abends suchten sie sich Schlafplätze auf Hausgiebeln und in Bäumen.
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Beeindruckendes Naturschauspiel: Etwa 100 Störche auf dem Durchzug rasteten in Höringhausen und suchten auf Feldern Futter, abends suchten sie sich Schlafplätze auf Hausgiebeln und in Bäumen.

Ein großer Schwarm Störche auf dem Durchzug rastete in Höringhausen.

Höringhausen – Etwa 100 Weißstörche zählte Landwirt Friedrich Schütz zunächst auf einem von ihm mit dem Traktor bearbeitetem Acker westlich von Höringhausen.

Nach Angaben von NABU-Mitgliedern kamen die Tiere am Freitag gegen 16 Uhr aus Nord-Ost – aus Richtung (Twistesee – angeflogen. Möglicherweise sind sie bei ihrem Flug ins Winterquartier einer Gewitterzelle ausgewichen.

Keine Scheu vor dem trecker

Gegen 17 Uhr zählte der Höringhäuser NABU-Vorsitzende Peter Trietsch 75 Exemplare, die auf dem frisch bearbeitetem Acker auf Futtersuche nach Mäusen und Würmern waren. Sie zeigten keine Scheu vor dem Trecker. Menschen konnten sich bis auf etwa 20 Meter nähern.

Wie Paraglider in die Hohe

In der Abenddämmerung suchten sich die Störche Schlafplätze auf Dachfirsten, Flutlichtmasten am Sportplatz oder Bäumen. Am Samstagmorgen sammelten sie sich wieder auf dem Acker zur Futtersuche. Trietsch: „Das war für viele interessierte Naturbeobachter und Kinder ein beeindruckendes Naturschauspiel.“

Gegen 11 Uhr nutzen sie die Thermik und den Wind und zogen nach Süd-Westen weiter. Der Aufstieg in höhere Luftschichten erfolgte durch segelndes Kreisen wie auch bei Paragleitern oder Drachenfliegern zu beobachten.  red

Die Störche suchten sich Schlafplätze auf Häusergiebeln und in Bäumen.

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