Sternsinger aus Bad Wildungen sammeln 6100 Euro für Kinder in Not

„Segen bringen, Segen sein“

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Kinder der St.-Liborius-Gemeinde überbrachten als Sternsinger den Segen im Wildunger Rathaus.

Bad Wildungen - Die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Liborius sind stolz. Mehrere tausend Euro haben sie in Bad Wildungen für Not leidende Kinder gesammelt.

Vier Tage waren 26 kleine und große Könige in ihren prächtigen Gewändern sowie sechs erwachsene Begleiter im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs. An unzählige Türen schrieben sie ihren Segensspruch „20+C+M+B+13“, Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus).

Das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 6100 Euro kamen zusammen, mit denen Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden. Passend zum aktuellen Leitwort „Segen bringen, Segen sein“ stellten die engagierten Mädchen und Jungen damit klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.

„Es hat super viel Spaß gemacht“, freute sich die elfjährige Leonie. „Unsere Sammeldose war zum Schluss richtig schwer, weil so viele Leute Geld hineingeworfen haben. Jetzt können wir den Kindern auf der ganzen Welt helfen.“

Pfarrer Jürgen Westhof war vom Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Gemeinde begeistert: „Unsere Gruppe ist wirklich klasse. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alle haben sich in den Dienst der Aktion gestellt.“ Auch im Wildunger Rathaus waren sie zu Gast, und ihr Segen wurde von Bürgermeister Volker Zimmermann und Erstem Stadtrat Bart van der Meer gern angenommen. Zur Anerkennung erhielten die Sternsinger eine Spende und einen Gutschein für einen Besuch in der Freizeitanlage Heloponte.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an ihrer 55. Aktion Dreikönigssingen. Bereits im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen auf das diesjährige Aktionsthema „Gesundheit“ vorbereitet. Wie überall in Deutschland machten sie deutlich, dass Kinder überall auf der Welt das Recht auf medizinische Versorgung haben.

Doch nicht nur die Kinder in den Projekten in Tansania profitieren vom Einsatz der kleinen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen - Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Als Abschluss nehmen die Wildunger am Wochenende gemeinsam mit vielen anderen Sternsingern des Dekanates Waldeck an dem großen Sternsingertreffen im Paderborner Dom teil. (wih)

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