Sternsinger aus Bad Wildungen sammeln 6950 Euro für Kinder in Not

„Segen bringen, Segen sein“

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In Gewändern der Heiligen Drei Könige: Jungen und Mädchen der Bad Wildunger St.-Liborius-Gemeinde waren auch in diesem Jahr als Sternsinger unterwegs.

Bad Wildungen - Die Sternsinger der Bad Wildunger Pfarrgemeinde St. Liborius sind stolz auf ihren Erfolg: 6950 Euro sammelten sie in diesen Tagen für Kinder in Not.

Vier Tage lang waren 24 kleine und große Könige in ihren prächtigen Gewändern sowie sechs erwachsene Begleiter im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs zu den Menschen.

An unzählige Türen schrieben sie ihren Segensspruch „20-C+M+B-14“, Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus). 180 Einsätze hatten die in sechs Gruppen aufgeteilten Mädchen und Jungen in der kurzen Zeit geleistet. Das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 6950 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, mit denen Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden, in diesem Jahr soll das Geld besonders Flüchtlingskindern im ostafrikanischen Malawi zu Gute kommen.

Passend zum aktuellen Leitwort „Segen bringen, Segen sein“ stellten die engagierten Jugendlichen mit der Sammlung klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.

„Es hat super viel Spaß gemacht“, freute sich die zwölfjährige Leonie. „Unsere Sammeldose war zum Schluss richtig schwer, weil so viele Leute Geld hineingeworfen haben. Jetzt können wir den Kindern auf der ganzen Welt helfen.“

Pfarrer Jürgen Westhof war vom Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Gemeinde begeistert: „Unsere Gruppe ist wirklich klasse. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alle haben sich in den Dienst der Aktion gestellt. Sie alle sind wirklich ein Segen und dafür gebührt ihnen unser Dank.“

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an ihrer 56. Aktion Dreikönigssingen. Bereits im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen auf das diesjährige Aktionsthema vorbereitet. Doch nicht nur die Kinder in Malawi profitieren vom Einsatz der kleinen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen - Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Als Abschluss nahmen die Wildunger am Wochenende gemeinsam mit vielen anderen Sternsingern des Dekanates Waldeck an dem großen Sternsingertreffen im Paderborner Dom teil.

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