Proben und Auftritte im Vorfeld:

Sempre Samba fiebert dem zehnten Wildunger Sambafestival entgegen

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Bei den wöchentlichen Proben steuern die Aktiven unweigerlich auf den Jahreshöhepunkt zu: „ihr“ Wildunger Sambafestival vom Freitag, 30. August bis Sonntag, 1. September.

Bad Wildungen – Die Lokalmatadoren von Sempre Samba sind schon im Fieber und geben unter anderem am Samstag bei der Karibiknacht am Rehbach Kostproben aus ihrem Repertoire.

Bei den wöchentlichen Proben steuern die Aktiven unweigerlich auf den Jahreshöhepunkt zu: „ihr“ Wildunger Sambafestival vom Freitag, 30. August bis Sonntag, 1. September.

22 weitere Batterias ziehen dann gemeinsam mit „Sempre Samba“ das Publikum mit südamerikanischen Rhythmen und mitreißendem Temperament in ihren Bann. Es ist die zehnte Ausgabe des Ereignisses. Den krönenden Abschluss bildet am Sonntag der farbenfrohe Umzug aller Gruppen.

Für die einen sind diese Festivaltage einfach nur laut, für die anderen Ausdruck purer Lebensfreude und Völkerverständigung. Sicher ist, dass sich Sempre Samba seit seiner Gründung große Sympathien in Bad Wildungen und weit darüber hinaus erworben hat.

Neben dem Sambafestival zählt für Sempre Samba die Teilnahme am jährlichen Tiger-Enten-Rennen in Kassel zur Tradition. Auf Schulfesten, Sport- und Karnevalsveranstaltungen oder privaten Feiern sind die Wildunger Sambistas ebenso gern gesehen. Auf ihren Schlaginstrumenten Surdo, Timba, Caixa, Repinique (Repi) und Tamborim wird getrommelt. Die Shaker (Schüttelinstrumente) ergänzen die instrumentale Ausrüstung. Zu den gespielten bekannten Sambarhythmen (Grooves) zählen Rio Samba, Samba Reggae und Samba Funk. Eigene Rhythmuskreationen von Sempre Samba ergänzen den Spielplan. Geprobt wird jeden Dienstagabend in der Ense-Schule von Bad Wildungen. Da gibt es weit und breit niemanden, der gestört werden könnte, wenn´s laut wird. Ohne Ohrenstöpsel kann eine Probe im geschlossenen Raum nicht beginnen.

Mit Gehörschutz ausgestattet kam auch Rebekka Jilg im April zum ersten Mal zur Sambaprobe. Rebekka ist Logopädin und spielt sechs Instrumente. Seit sie denken kann, gehört Musik zu ihrem Leben.

Noch neu für die Saiteninstrumentalistin ist das Trommeln. „Ich habe mich in der Gruppe vom ersten Moment an aufgenommen und integriert gefühlt“, sagt sie. „Ich konnte mir ein Instrument aussuchen und gleich ausprobieren. Dabei habe ich mich einfach an denen orientiert, die schon länger dabei sind. Nun lerne ich Surdo und Repi. Besondere Freude macht mir das Spielen als Mitglied in einer solch großen Gruppe. Das ist eine ganz neue musikalische Erfahrung für mich“, schwärmt Rebekka.

Über den Zuwachs neuer Mitglieder freut sich auch Willi Adler. Er ist Mitglied der ersten Stunde bei Sempre Samba, spielt Surdo und Caixa. „Richtig schön ist es, dass wir jetzt mehrere neue Mitglieder gewinnen konnten. Seit dem Workshop, den wir auch für Anfänger im März angeboten haben, ging ein richtiger Schub durch die Gruppe“, sagt er.

„Und wir alle, die wir lange dabei sind, unterstützen die Neuen.“ Neben dem Mountain-Biking bietet die Samba dem Kleinerner den richtigen Ausgleich für den Berufsalltag bei HessenMobil. -ra-

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