Bad Wildungen

Aus der Senioren-Uni ins Seminar

+

- Bad Wildungen (su). Die Wildunger Seniorenuniversität ist eine Erfolgsgeschichte. Eine Geschichte, der das „Autorenteam“ mit neuen Ideen weitere Kapitel hinzufügen will.

Zwischen 100 und 150 aufmerksame Gäste zählte jede Veranstaltung bisher. „Sogar aus Korbach und Umgebung kommen die Menschen zu uns – und aus unterschiedlichen Altersgruppen“, freut sich Annette Lambertz von der Seniorenberatung der Stadtverwaltung. Unter 05621-701-352 nimmt sie Anregungen für Vortragsthemen entgegen, denn das ist nach Einschätzung aller Beteiligten ein wesentlicher Grund für den Erfolg: Die „Studierenden“ selbst nehmen Einfluss aufs Programm.

„Das Spektrum der Interessen ist enorm. Im Seniorenbeirat haben wir eher Schwierigkeiten, die Auswahl auf die fünf umsetzbaren Angebote zu begrenzen“, erklärt Jürgen Diederich. Die Anregungen erschöpften sich beileibe nicht in lokalen Themen, fügt er hinzu, ganz im Gegenteil: „Die Menschen wollen gefordert werden und machen sich Gedanken zu sehr komplexen und weit reichenden Fragestellungen.“ Das erste Seminar, das in der vergangenen Veranstaltungsreihe unter der Überschrift „Europäische Union“ gelaufen sei, habe das bestätigt. „In den vier Stunden haben die Teilnehmer das richtig durchgezogen, sehr intensiv diskutiert“, erinnert sich Diederich. Geradezu erschöpft, aber ebenso zufrieden hätten sich viele danach gefühlt. Die Möglichkeit, sich gedanklich abarbeiten zu können, erscheint Diederich als zweites, wesentliches Element des Erfolgsgeheimnisses der Wildunger Senioren-Uni.

Für Ute Kühlewind vom Stadtmarketing trägt das effektiv zum Image und Inhalt der „Gesundheitsstadt Bad Wildungen“ bei: „Geistig fit bleiben; darum geht´s, und deshalb ist die Senioren-Uni auch für Gäste interessant.“Die große positive Resonanz auf das erste Seminar führt dazu, dass zwei der fünf neuen Vorträge ebenfalls in Seminaren vertieft werden, kündigt Bernhard Weller von der VHS Bad Wildungen an. Das erste mit Dr. Ellen Markgraf trägt den Titel „Garten der Kunst“.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 22. Februa r

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare