Instrumente aus gefrorenem Natureis

So klingt Eismusik: Außergewöhnliches Konzerterlebnis in Bad Wildungen

Instrumente aus Eis: Terje Isungset entlockt den Chimes (Klangstäbe) ungewohnte Töne. Fotos: Senzel

Bad Wildungen. Zu einem außergewöhnlichem musikalischen Jahresauftakt strömten zahlreiche Besucher in die Wandelhalle. Sie waren gespannt auf Eismusiker Terje Isungset mit seinen vergänglichen Instrumenten.

Veranstaltungsleiter Gereon Schoplick hatte ihn und sein weltweit einzigartiges Programm bei einem Eismusikfestival kennengelernt. Der Norweger bringt Instrumente aus Eis zum Klingen. 

Das funktioniere allerdings nur, „wenn sie aus Natureis aus norwegischen Seen gefertigt werden“, sagte Terje, denn „künstlich erzeugtes Eis hat keinen rechten Klang“.

Über 1400 Kilometer haben seine Instrumente, wie ein Eisbassblock, ein Iceophon (Marimbaphon), Chimes (Klangstäbe), ein Eishorn und eine Eistrompete aus dem fernen Norwegen zurückgelegt.

 In einem speziellen Kühltransporter erreichten sie die Badestadt. Terje Isungset holte sie aus der Isolationsverpackung und begann sein Eiskonzert mit rhythmischen und melodischen Tönen, entlockte dem kalten Element warme Töne und schöne Klänge. (szl)

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