Druck auf Landrat Dr. Reinhard Kubat wegen schlafender Ampel

CDU springt Wega bei

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Kreistagsabgeordneter Markus Nordmeier, Ortsvorsteher Franz Berghoff, Stadtverordneter Fritz Faupel, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese und Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg auf der Ederstraße in Wega, für die der Ort seit Jahren eine sichere Möglichkeit zum Überqueren fordert.Foto: pr

Bad Wildungen-Wega - Landrat Dr. Reinhard Kubat soll den Wegaern endlich eine Möglichkeit eröffnen, die Ederstraße sicher zu überqueren. Das verlangen CDU-Kreistagsfraktion und -Stadtverband.

Unionsvertreter besuchten gemeinsam mit dem CDU-Landratskandidaten und Kreistagsfraktionsvorsitzenden Karl-Friedrich Frese den Wildunger Stadtteil. „Der Landrat muss endlich wieder den Gesprächsfaden mit dem Ortsbeirat von Wega aufnehmen und sein Versprechen aus dem Herbst 2014 einlösen, für Wega eine Lösung zu finden, die die Verkehrssicherheit in der Ortsdurchfahrt gewährleistet“, unterstrich Ortsvorsteher Franz Berghoff.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres habe Verkehrsminister Tarek Al-Wazir klar und deutlich erklärt, dass eine Querungshilfe in Wega möglich sei, ergänzt Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Zwar seien in Wega die Grenzwerte für den Einbau einer Fußgängerschutzanlage nicht erfüllt, was eine Förderung durch das Land ausschließe, doch die Stadt Bad Wildungen könne mit eigenen Mitteln eine Querungsmöglichkeit schaffen.

Oliver Syring, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bad Wildungen: „Seit Jahren sind 25000 Euro hierfür im städtischen Haushalt eingestellt, die auch für den Bau einer schlafenden Ampel ausreichen.“

Ein Leerrohr für die Stromversorgung der Ampel liege bereits in der Straße. Die Kosten für eine bauliche Querungshilfe, die deutlich höher liegen würden, müssten noch beziffert werden. Karl-Friedrich Frese, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion: „Jetzt ist der Landrat als Genehmigungsbehörde gefordert, den Bürgerinnen und Bürgern von Wega zu erklären, welche Maßnahme ergriffen werden kann.“

Auf mehrere Anfragen vom Ortsbeirat und ein Schreiben der Stadt Bad Wildungen vom November 2014 habe Kubat nicht reagiert, eine Lösung aber schon lange versprochen. Mehrere Fernsehsender waren im Laufe der Jahre durch die wiederholte Berichterstattung in der Waldeckischen Landeszeitung auf das Thema aufmerksam geworden, zuletzt Kabel 1. Im TV-Interview hatte der Kreispressesprecher eine Lösung für den Herbst 2014 in Aussicht gestellt. Nichts geschah.

Karl-Friedrich Frese: „Bürgernähe sieht anders aus. Der Landrat muss handeln, bevor etwas passiert. Sicherheit von Schülerinnen und Schülern, die zum Erreichen des Schulbusses die Straßenseite wechseln müssen, und genauso die Sicherheit von älteren Menschen und Gehbehinderten muss schnellstens gewährleistet werden.“(su)

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