Karneval am Edersee

Sterne am rot-weißen Narrenhimmel

Hoch das Bein: Der Tanz der Prinzengarde darf bei keiner Sitzung fehlen.

Edertal-Hemfurth/Edersee. - Mit deftigen Sketchen, schmissigen Tänzen und schweißtreibenden Schunkelrunden steuerte die Fünfte Jahreszeit am Edersee ihrem Höhepunkt entgegen.

Auf ihrem grandiosen Kostümball präsentierten die Hemfurther Narren, angeführt von ihrem Prinzenpaar und Präsident Alexander Conradi, ein fulminantes Programm mit hohem Spaßfaktor, das keine Wünsche offen ließ.

Rund 270 Gäste, darunter Noch-Bürgermeister Wolfgang Gottschalk, erlebten im proppenvollen Bürgerhaus eine atemberaubende Augenweide nach der anderen. Ob karnevalistische Vollblutprofis, bestens aufgelegte Gardemädels oder temperamentvolle Showgruppen: Die Akteure beherrschten das Einmaleins des Frohsinns aus dem EffEff.

Um die Zukunft des rot-weißen Karnevals am Edersee scheint es gut bestellt zu sein, denn an talentierten Jecken, die sich auf der Bühne ein laufendes Stelldichein gaben, herrschte bei den Gastgebern absolut kein Mangel. Mit viel Lokalkolorit in ihrem Dorfgespräch eröffneten Anja und Andy Siebert den Reigen der Spaßmacher, dicht gefolgt von zwei Gastarbeiterinnen aus Italien und Griechenland. Von diesen erfuhr das Publikum, dass die Hellenen bald die Sperrmauer kaufen und in jedem Balkon eine Uzo-Bar aufmachen wollen.

Besondere Ehrungen für Renate Friderritzi, Michael Weinreich und Klaus Witte rundeten das Feuerwerk der guten Laune ab.

Gut ausgeschlafen setzen die Hemfurther Narren nach dem närrischen Wochenende zum Endspurt der diesjährigen Karnevalssession an: Heute stürmen die Jecken um punkt 11.11 Uhr das Edertaler Rathaus und wollen nach närrischer Tradition Bürgermeister Wolfgang Gottschalk entmachten.

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