Bad Wildungen

Sternstunde für die Altstadt

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- Bad Wildungen. Bei klirrender Kälte trafen sich Wildunger Bürgerinnen und Bürger – vor allem aus der Altstadt – um den neu gestalteten Platz am Lindentor einzuweihen.

Zum Aufwärmen gab es heißen Kaffee und Laugengebäck, zur Erheiterung las Bernhard Schäfer skurrile Todesanzeigen vor: „Die Nähe des neuen schönen Platzes zum alten Friedhof hat mich auf die Idee gebracht.“

Erster Stadtrat Uli Tent, der den erkrankten Bürgermeister vertreten hat, schilderte noch einmal, wie die Pläne für das „neue Lindentor“ entstanden und in kurzer Zeit umgesetzt wurden. „Die Stadtmauer und der Rankkubus auf dem Alten Friedhof prägen nun das Bild am nördlichen Eingang zur Stadt“; jetzt werde auch die historische Stadtmauer hervorgehoben und komme gebührend zur Geltung. Der hier ebenfalls vorgesehene Kreisverkehr sei bei der Planung des Platzes berücksichtigt worden.

Ulit Tent: „Die Einweihung des neu gestalteten nördlichen Eingangsportals zur Stadt ist eine Sternstunde für die Altstadt.“ Vom Lindentor aus führte Altstadtkenner Gerhard Kessler mit einer Laterne in der Hand eine große Gruppe zu einer abendlichen Geisterführung über den Alten Friedhof, das Rondell und den Roten Hahn zum Marktplatz. Hier gab es bei Glühwein und mit Bratwurst eine zweite offizielle Einweihung: Der barrierefreie blaue Weg wurde seiner Bestimmung übergeben.

Von den Gesamtkosten von 927 000 Euro für die beiden Bauabschnitte, die barrierefreie Bushaltestelle und die historische Wasserleitung werden 73 Prozent von der Städtebauförderung übernommen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 17 Dezember.

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