Wettergott hatte ein Einsehen

Stimmungsvoller Sommerabend beim Wildunger Lichterfest

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Bad Wildungen - Wieder einmal verwandelte sich Europas größter Kurpark im Schein unzähliger Lichter in eine geheimnisvolle Traumlandschaft.

Zwischen der Wildunger Wandelhalle und dem Maritim-Hotel zog ein vielfältiges Programm aus Musik und Show mehrere Tausend einheimische und auswärtige Besucher in seinen Bann. Nachdem am Nachmittag viele kleine Helfer wie jedes Jahr eifrig beim Aufstellen der 15 000 Lichter geholfen hatten, durften sie diese bei Einbruch der Dunkelheit unter Aufsicht auch selbst anzünden und hatten sichtlich Freude daran. Irritiert waren nicht wenige Besucher von einer Vielzahl der Motive. Während bei den vergangenen Lichterfesten greifbare Motive wie etwa im Vorjahr großformatige Märchenbilder dominierten, war dieses Mal viel Abstraktes dabei. Da diese Ornamente für viele Besucher nicht selbsterklärend und in ihrer Aussage nicht erkennbar waren, suchte mancher nach Hinweistäfelchen zur Erläuterung. Weil die Lichter zum Teil sehr eng beieinander standen, fiel überdies besonders Kindern oder Rolli-Fahrern von ihrer niedrigeren Augenposition aus das Erkennen schwer. Dafür spielte das Wetter mit. Zur großen Freude und Erleichterung der Veranstalter hatten sich nach vormittäglichem Regen die Wolken gelichtet. Somit stand an diesem stimmungsvollen Sommerabend einem Tanz unterm Sternenhimmel und geselligem Beisammensein nichts im Wege. Bis in die späten Abendstunden bot das Kindererlebnisdorf Spaß und Spiel für die Jüngeren. Gaukler, Wahrsager und Stelzenläufer amüsierten das Publikum entlang des Weges und kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Vielfalt in der Musik spiegelte sich wider in den Auftritten der Edi Köhldorfer Band, von Willy and the Poor Boys, Major Healey und der Tanz-Combo Russi Radev, während das Duo Taff Enough und Benji le Fakir mit faszinierenden Artistik- und Feuershows die Zuschauer begeisterten.Mit dem glanzvollen Höhepunkt des Festes, einem spektakulären Feuerwerk, umrahmt von einem Musikarrangement von Manfred Schenk, haben sich Christoph Jarkow und Frank Wendzik wieder einmal selbst übertroffen. 150 Kilogramm explosive Masse verwandelten sich am Nachthimmel in eine atemberaubende Show aus magischen Lichtern und Effekten, die das Publikum minutenlang in ihren Bann zog und wofür es sich mit stürmischem Applaus bedankte. Bis weit in die Sommernacht wurde im Anschluss im Glanz der Lichter gefeiert. (cu)

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