Hauptsaison am See geht zu Ende

Das „tolle Haus“ schließt auch im Winter nicht

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Seit Ostern 2014 empfängt das „tolle Haus“ am Edersee seine Besucher und im ersten halben Jahr kamen mehr Gäste als erwartet.Fotos: Kristin Heck

Edertal-Affoldern - Das „tolle Haus am Edersee“ empfängt seit einem halben Jahr am Infopoint in Affoldern seine Besucher. DieHauptsaison neigt sich dem Ende zu. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Die neue Attraktion belebt ihr ganzes Umfeld. Seit der Eröffnung an Ostern ist am gesamten Info-Point und an der Draisinen-Anlage deutlich mehr los als früher.

„Die Leute stammen aus ganz Deutschland und vereinzelt aus dem Ausland, um uns zu besuchen“, berichtet Michael Neuschäfer-Rube, einer der drei Eigentümer und Ideengeber. Er und seine Partner wundern sich, dass die Menschen freuen so weit her kommen: „So viele verschiedene Nummernschilder, von denen ich manche noch nicht einmal kenne.“

Am stärksten sind allerdings Nord-, Mittel- und Südhessen vertreten. Nur eine interessante Zielgruppe hält sich bislang zurück: holländische Feriengäste, die seit Jahren in wachsender Zahl wieder im Waldecker Land zu beobachten sind. Was nicht ist, kann noch werden.

Der größte Andrang herrscht, an sonnigen Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien. Aber auch unter der Woche und an regnerischen Tagen kommen gerade Eltern und Großeltern mit Kindern, um die kleine Welt auf dem Kopf zu bestaunen.

Am Edersee gibt´s wenig Angebote für schlechtes Wetter. Das „tolle Haus“ füllt eine Marktlücke, und das macht sich bemerkbar. „Das Geschäft läuft viel besser als erwartet“, freut sich der Unternehmer.

Darum weiß das Team noch nicht, wie genau sich die Öffnungszeiten im Winter entwickeln. An Wochenende soll die Attraktion auf jeden Fall geöffnet bleiben. Wenn die Besucherzahlen an den Wochentagen zu sehr zurückgehen, „denken wir über das Schließen an manchen Tagen nach“, kündigt Neuschäfer-Rube an.

Falls der Erfolg anhält „und die Gemeinde unser Vorhaben unterstützt, hoffen wir, dass nächstes Jahr ein Anbau dazu kommt“, sagt er. Inhalt und Zweck des möglichen Ausbaus bleiben vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.

Von Kristin Heck

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