Bad Wildungen: 45 „Winterdienstler“ streuen 160 Kilometer Straßen ab

520 Tonnen Salz gebunkert

+

- Bad Wildungen (r). Die erste größere 
Herausforderung im 
bislang eher milden 
Winter meisterte das 
Bad Wildunger Räumkommando am Freitag reibungslos. Der Winterdienst in der Badestadt ist für die 
kalte Jahreszeit gerüstet.

Früher Winterbeginn und dramatischer Streusalzmangel im gesamten Land stellten im vergangenen Jahr Autofahrer und Win
terdienst auf eine harte Probe. Zu Engpässen beim Streugut ist es in diesem Jahr bislang nicht gekommen. Im Wildunger Bauhof wurde rechtzeitig eine große Menge Salz gebunkert. 520 Tonnen des weißen Streuguts wurden eingelagert, im Vorjahr wurden rund 600 Tonnen auf winterlichen Straßen verstreut.

Bauhofleiter Ralf Blümer und seine 45 Mann starke Truppe wollen auch in dieser „Streuperiode“ für Sicherheit in der 17 500-Einwohner-Stadt sorgen, wenn Eis und Schnee die Straßen gefährlich glatt werden lassen. Die Salzmenge wird, nach 
Bedarf mit Sole vermischt, 
die in eigenen Tanks hergestellt und gelagert wird. 15 bis 20 Gramm dieser Feuchtsalz-Mischung werden pro Quadratmeter Streufläche auf die Straßen aufgetragen. Bei starker 
Eisglätte wird die Streumenge nach Bedarf auch erhöht, erläutert Blümer weiter.

140 bis 150 Kilometer Straßen und Wege hält der Bad Wildunger Winterdienst schnee- und eisfrei. Die 45 „Winterdienstler“ rücken mit insgesamt acht Fahrzeugen aus. Im Einsatz sind zwei Lkw (18 Tonner), ein 7,5-Tonner und ein Klein-Lkw mit 4,8 Tonnen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 17. Dezember.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare