Saisonhöhepunkt am Flugplatz auf der Schaufel · Großer Gleitschirmfliegertag

Ultraleicht am Wildunger Airport

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Bad Wildungen - Saisonhöhepunkt auf dem grasgrünen Wildunger „Airport“ unterhalb der Braunauer Warte: Die Flugsportvereinigung (22 aktive Flieger) stellte ihr neues Ultraleichtflugzeug vor, und die Gleitschirmflugschule Mandern veranstaltete einen großen Gleitschirmfliegertag.

Für die Wildunger Flugsportvereinigung bedeutet die Anschaffung ihres zweisitzigen Ultraleichtflugzeugs den Einstieg in eine neue Ära, wie Vorsitzender Kurt Pfeifferling betonte. Der Flugpark des Vereins bestand zuvor aus fünf Segelflugzeugen und zwei Motormaschinen. Eines der Motorflugzeuge haben die Wildunger nach England verkauft und beschafften sich dafür Ersatz. Diese neue Klasse bei Motorflugzeugen hat laut Pfeifferling einige Vorteile, zum Beispiel wesentlich einfachere Handhabung und kostengünstigeren Betrieb. Das Leichtflugzeug wird von einem 100-PS-Boxermotor angetrieben und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern. Zum Starten reicht eine 250 Meter lange Graspiste. Ein sehr sicheres Flugzeug, das sich bestens für Rundflüge eignet. Und falls es trotzdem mal in der Luft Probleme gibt, bringt ein Fallschirm das komplette Flugzeug zum Boden. Die Schulung der Piloten erfolgt durch Stephan Buhlmann. Wie der Chef der Flugsportvereinigung abschließend mitteilte , soll der neue Flieger in Kürze bei einem Tag der offenen Tür getauft werden. An dem Gleitschirmfliegertag (wir berichteten bereits) beteiligten sich über 50 Paraglider aus ganz Deutschland. Die äußeren Umstände (Wind, Thermik) waren hervorragend, einer der Gleitschirmflieger flog bis Gudensberg.Die Manderner Gleitschirmfliegerschule von Karl-Heinz Paul besteht seit 14 Jahren. Sie nutzt den Flugplatz auf der Schaufel als ihren wichtigsten Stützpunkt für Starts und Landungen. Neben den üblichen Solostarts mit einem Windenschlepper waren auch Tandemflüge möglich. Pauls Flugschule bietet den Paraglidern, was in Fachkreisen durchaus nicht alltäglich ist, zwei Möglichkeiten des Windenschleppens an. Dabei werden Flughöhen von 500 bis 750 Metern erreicht.

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