Wildunger Stadtparlaments spricht sich für neuerliche Beteiligung an EWF aus

Veräußertes Tafelsilber zurückkaufen

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- Bad Wildungen (höh). Gegen die Stimmen der CDU beschloss die Stadtverordnetenversammlung den Wiedereintritt in den Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) und bewilligte eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von 1 Million Euro. Dafür wird die Steuerrücklage für die Landesgartenschau in Höhe von 947 000 Euro aufgelöst.

Zwischen 2001 und 2005 hat sich die Badestadt von ihren 15 Anteilen beim damaligen VEW getrennt. „Der Zusammenarbeit mit der EWF hat das keinen Abbruch getan“, sagte Bürgermeister Volker Zimmermann rückblickend. Mit Blick auf steuerliche Vorteile des sanierungsbedürftigen Freizeitbades Heloponte und der steigenden Bedeutung regenerativer Energien sei der Wiedereinstieg „eine rentierliche Anlage“.

Die EWF bündelt die kreisweiten Aktivitäten zur Entwicklung regenerativer Energien in ihrer neu gegründeten Tochtergesellschaft VEW. Dabei sollen Beteiligungen von Kommunen und Bürgern möglich sein. Die EWF bietet den am Zweckverband beteiligten Kommunen die Gründung lokaler Tochtergesellschaften für Bau und Betrieb von Windkraftanlagen an. Bad Wildungen hat bereits im Rahmen der Flächennutzungsplanung 2008 eine Fläche südlich von Mandern für Windenergie ausgewiesen. Aber selbst wenn im Stadtgebiet keine Anlage errichtet werden kann, „wäre Bad Wildungen über einen Beitritt zum Zweckverband EWF anteilig an den Erträgen der EWF beteiligt“, informierte der Bürgermeister. Zudem sei die kommunale Beteiligung wichtig, um Einfluss auf die regionale Energieversorgung nehmen zu können.

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