Interessanter, unterhaltsamer Vortrag an der Wildunger Senioren-Uni über die Geschichte der Krimis in Deutschland

Wie das Verbrechen in die Literatur kam

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Angela Eßer

„Die Faszination des Bösen“ ergriff das Publikum der Senioren-Uni am Dienstag im Quellencafé der Wandelhalle.

Angela Eßer als Expertin für erdachten Mord und Totschlag entführte ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in die vielgestaltige Welt der Kriminalliteratur. Sie ist Sprecherin des Schriftstellerverbundes „Syndikat“, der Krimi-Literatur fördert und dessen Name allein ungezählte Assoziationen an Gangsterschmöker und -filme weckt. Poe, Urvater des Genres Obwohl um 1750 in Frankreich die ersten Kriminalgeschichten in Buchform erschienen, gilt Edgar Allen Poe als Urvater des Genres in seiner modernen Ausprägung. Er schuf 1841 in C. Auguste Dupin den ersten Ermittler, der in der Kurzgeschichte „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ mit messerscharfem Verstand, Logik und einem Freund an seiner Seite eine grausige Tat aufklärt. So lieferte Poe Arthur Conan Doyle die Steilvorlage zur Schöpfung des größten und berühmtesten Detektivs aller Zeiten: Sherlock Holmes, mit Dr. Watson an seiner Seite. (szl)

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