Vier neue Motive für die Stadtmauer am Bad Wildunger Lindentor entworfen

Verkehrt herum in den Frühling

Bad Wildungen - Die freigelegte Stadtmauer am Lindentor hat sich als Kulisse für stimmungsvolle Motive bewährt. Für die Lichterschau bei Dunkelheit wurden einige neue Ideen in Szene gesetzt. Am Wochenende war Premiere für den Frühling.

Einheimische und Gäste freuen sich seit der Neugestaltung des Lindentors über die im matten Licht leuchtenden Motive, die an die restaurierte Stadtmauer „geworfen“ werden. Abgestimmt auf die Jahreszeiten waren ein Weihnachtsmann mit seinem Schlitten, ein Osterei, Herbstblätter und eine Menschengruppe zu sehen.

Seit dem Wochenende leuchtet ein Frühlingsmotiv an der Mauer, später soll Bad Wildungens Märchenfigur Schneewittchen hinzukommen. Die Mauer soll aber auch auf größere Veranstaltungen in der Badestadt aufmerksam machen. So ist geplant, das Jazz- und das Sambafestival auf diese Weise mit anzukündigen.

Ulrich Hofmann vom Stadtmarketing hat die verschiedenen Motive entworfen und gezeichnet. In der Holzfachschule sind nach seinen Plänen die für den Lichtstrahler benötigten Schablonen aus hauchdünner 0,1 Millimeter dünner Edelstahl-Folie entstanden.

Gefertigt wurden die Schablonen unter der Aufsicht von Jens Hofmann, Dozent für Modellbau an der Holzfachschule auf einer High-tech-Fräsmaschine. Die werde sonst vor allem für Beschriftung von Metall- und Bauteilen verwendet, erläuterte Hofmann. Die Fertigungszeit für jede der vier neuen Schablonen betrug jeweils 60 bis 90 Minuten, erläuterte der Dozent.

Bad Wildungens Marketing-Chefin Ute Kühlewind und Robert Hilligus vom Stadtplanungsamt freuten sich über das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Holzfachschule und Stadtmarketing und sind überzeugt davon, dass die strahlenden Motive am Lindentor gut ankommen werden. (szl)

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