Junge Flüchtlinge zum Heimauftaktspiel der Handballerinnen eingeladen

Den „Vipers“ kräftig eingeheizt

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Junge Flüchtlinge waren Gäste der „Vipers“; mit im Bild der geschäftsführender Gesellschafter Uwe Gimpel (hinten links), Beiratsvorsitzender Jochen Backhaus (Mitte) sowie Betreuer Mustafa Gründar (rechts) neben Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. Foto: Senzel

Bad Wildungen - Mit besonders starkem Beifall und lauten Rufen feuerten junge Flüchtlinge die „Vipers“ bei ihrem Spiel am Samstagabend an.

Die Jugendlichen kamen auf Einladung der Handballerinnen und fieberten gemeinsam mit mehr als 900 Zuschauern bei dem spannenden Heimauftaktspiel gegen die Mannschaft aus Blomberg mit.

Vipers-Beiratsvorsitzender Jochen Backhaus: „Wir wollten damit ein Zeichen setzen und uns in die Gruppe der hilfsbereiten Vereine, Organisationen, Institutionen, Bürgerinnen und Bürger einreihen.“

Annette Lambertz vom städtischen Sozialamt hatte die Einladung an die Gruppe junger Flüchtlinge aus Afghanistan, Äthiopien, Somalia, Syrien und dem Sudan vermittelt, die ohne Begleitung nach langer Flucht in Deutschland gelandet sind und seit April in einer Wohngruppe des St.-Elisabeth-Vereins in der Stresemannstraße leben.

Betreuer Mustafa Gündar, der die Jugendlichen begleitete, sagte, die Integration der Gruppenmitglieder sei auf einem guten Weg. Nach den absolvierten Sprachkursen besuchten sie jetzt Regelschulen in Bad Wildungen, im Edertal und in Fritzlar.

Vor dem Anstoß munterte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die Gruppe auf: „Heizt unsren Spielerinnen kräftig und lautstark ein“. Der Applaus hat offenbar geholfen - Bad Wildungen überrollte die Gäste mit 35:27.(szl)

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