Vorschläge von Studenten aus Höxter

Visionäre Ideen: Kurstadt Bad Wildungen drastisch umgestalten

Eine Idee zur Umgestaltung der Itzelstraße: eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Altstadt in Höhe der Bubenhäuser Straße. Foto: szl

Bad Wildungen. Ein Semester lang beschäftigten sich 80 Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter mit Wildunger Stadtquartieren. Ziel: der Kurstadt ein neues Gesicht zu geben, indem vier ihrer Quartiere aufgewertet werden. 13 der visionären Arbeiten sind in den nächsten Wochen in der Wildunger Wandelhalle, täglich von 10 bis 18 Uhr, zu sehen.

Die Professoren Dr. Petra Rau und Dr. Boris Stemme stellten mit Studierenden die Entwürfe vor, wie die WLZ in ihrer Ausgabe vom 21. August ausführlich berichtet. Die Ideen beziehen sich auf Altstadt, Itzelstraße, Reinhardshausen und den Landschaftsraum zwischen Reinhardshausen und Albertshausen. Dieser beschäftigt seit Monaten das Parlament; es verhandelt über einen Bebauungsplan, der kurbezogener und touristischer Nutzung Vorrang gibt. Dieser Vorrang würde im Umkehrschluss an dieser Stelle etwa den Bau einer großen Hähnchenmastanlage unmöglich machen.

„Wilde.Begegnung“ hat eine der Studentengruppen ihr Konzept für den Landschaftsraum zwischen dem Kurzentrum Reinhardshausen und dem landwirtschafltich geprägten Albertshausen getauft. Der Name bezieht sich auf die Wilde und den Ansatz, die Ortsteile mit ihren sehr unterschiedlichen Wesenszügen stärker miteinander zu verbinden. So sollen Barrieren, die sich aus den Unterschieden ergeben, überwunden werden.

Beispiel: Die am Dorfeingang Albertshausen ungenutzte Scheune wird nach Renovierung zum Bauernladen mit regionalen Produkten . Am Wilde-Ufer sehen die Studenten auf halber Strecke einen Ort der Begegnung vor. Die Hutebuchen im „Halloh“ sollen barrierefrei zugänglich gemacht werden. (szl)

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