Jahresversammlung des Bürgervereins

Waschweiber zum Ahlenstädter Kump

Bad Wildungen-Altwildungen - Altwildunger Themen wie „Ahlenstädter Kump“ oder das Schicksal der Rudolf-Lorenz-Stiftung kamen zur Sprache in der Jahresversammlung des Bürgervereins.

Vorsitzender Lars Kentel wies am vergangenen Freitag im Bürgerhaus auf die aktuelle Renovierung des historischen Kumps an der Ecke Weinbergstraße/Friedrich-Ebert-Straße hin. Sein Vorschlag: den aufpolierten Kump sollen nunmehr die „Wildunger Waschweiber“ in ihr Aktionsprogramm für Gäste einbauen. Bürgermeister Volker Zimmermann will die Anregung mit dem Stadtmarketing besprechen.

Hier weiterer Gesprächsstoff in der Versammlung des Bürgervereins, der als Sprachrohr und damit Interessenvertretung des größten Wildunger Stadtteils fungiert:

Auch für den Wunsch einer erweiterten abendlichen Beleuchtung von Schloss Friedrichstein sieht der Rathauschef gute Realisierungschancen. Ein Erfolg war die 2011 erstmals erfolgte, von privater Seite initiierte Weihnachtsillumination in der Schlossstraße, deshalb soll diese Premiere im laufenden Jahr eine Fortsetzung finden. Dazu passend eine Idee aus dem Publikum: „Warum nicht ein Weihnachtsmarkt auf dem Schulplatz?“Der Bürgermeister wies auf die geänderte Friedhofssatzung hin, auch in Altwildungen könnten sogenannte Baumbestattungen stattfinden. Er fügte hinzu: „Das Projekt eines Bestattungswalds am Roten Berg ist nicht vom Tisch, sondern nur aus finanziellen Gründen zurückgestellt.“

Zimmermann und Bernhard Weller, Leiter der städtischen Museen, erläuterten den Sachstand bei der Rudolf-Lorenz-Stiftung (Schlossstraße). Nach dem Tode von Luise Lorenz im November 2010 gingen Stiftung und Gebäude in städtische Hände über. „Die Stiftung genießt bei uns hohen Stellenwert“, versicherte der Bürgermeister. Sie werde behutsam weiterentwickelt und verstärkt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, erläuterte Bernhard Weller. Feste Öffnungszeiten seien ein erster Schritt.Ferner sei eine Aufstockung des Bestands mit rund 6000 Büchern über balneologische Themen erfolgt, die größte Sammlung dieser Art in Deutschland. Weller: „Bei all dem sind wir bemüht, den Geist dieses Hauses zu erhalten.“

(von Jürgen Minke)

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