Warnung für zwei Wildunger Ortsteile

Leitungswasser mit Keimen verunreinigt – nur abgekocht verwenden

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
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In Reinhardshausen muss das Trinkwasser wegen Keimen abgekocht werden.

Wegen einer Verkeimung des Trinkwassers in Reinhardshausen und Albertshausen bittet das Gesundheitsamt, es vor Verwendung abzukochen.

Reinhardshausen/Albertshausen – Das Trinkwasser im Bereich Reinhardshausen und Albertshausen weist bakterielle Verunreinigungen auf. Das Gesundheitsamt des Landkreises ruft deshalb dazu auf, unbedingt folgenden Anweisungen zu folgen und auch Mitbewohner und Nachbarn zu informieren.

Leitungswasser darf nur abgekocht getrunken werden: Dafür soll es einmalig kurz sprudeln aufkochen und dann langsam abkühlen. Auch für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden darf nur abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Körperreinigung und Toilettenspülung kann das Leitungswasser verwendet werden.

Warnung für Bad Wildunger Ortsteile: Leitungswasser mit Keimen verunreinigt - nur abgekocht verwenden

Auf Anordnung des Gesundheitsamts wird dem Trinkwasser vorübergehend Chlor als Zusatzstoff zur Desinfektion zugegeben. Dadurch könne es zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen, gesundheitliche Bedenken bestehen nicht. Die Warnung wird frühestens Ende der Woche aufgehoben, informiert eine Sprecherin der BKW. Mitte der Woche werde das Leitungswasser erneut untersucht, mit den Ergebnissen der Untersuchung sei Ende der Woche zu rechnen.

Die BKW informiert, wenn das Trinkwasser wieder einwandfrei ist und nicht mehr zusätzlich gechlort wird. Fragen beantworten der Fachdienst Gesundheit unter Telefon 05631/954475 und die BKW unter Telefon 05621/802830. (red)

Auch für den Kreisteil Fritzlar-Homberg gab es zuletzt eine Warnung: Das Leitungswasser war verunreinigt und sollte dort ebenfalls nur abgekocht verwendet werden.

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