Projekt "Haus der Forscher" hautnah kennen gelernt

Wenn Eltern in der Wildunger Kita "Mäusenest" forschen wie die Kinder

In der Kita „Mäusenest“ die Welt aus der Perspektive ihrer Kinder entdeckt: Eltern informierten sich praktisch und theoretisch über das Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Foto: pr

Bad Wildungen. Die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte „Mäusenest“ in Bad Wildungen beteiligen sich seit fünf Jahren am Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Zum ersten Mal luden sie nun die Eltern ein, Wissenschaft spielerisch zu entdecken, wie es ihre Kinder regelmäßig tun.

Mit Unterstützung von IHK-Koordinatorin Anja Jesinghausen und Trainerin Anika Schön aus Korbach lernten die Eltern die Philosophie und Hintergründe des Fortbildungsprogramms „Haus der kleinen Forscher“ kennen.Dabei stand selbstständiges Experimentieren der Erwachsenen auf dem Programm. „Die Räume unserer Kita wurden zu einer großen Forscherwerkstatt. Bei der Feedback-Runde mit Mini-Schokoküssen, aufgezogen in einer dicken Spritze, waren sich alle einig, wie viel die Kleinen in unserem Mäusenest lernen können und weiterhin lernen werden“, zieht Christine Höhn-Kaupe. pädagogische Leiterin des „Mäusenestes“, ein positives Fazit des Erwachsenen-Forscherabends. Parallel zu den eigenen Versuchen erfuhren die Mütter und Väter Interessantes zu den Hintergründen des Projektes.

„Wir begleiten die Kinder aktiv dabei die Welt zu entdecken“, berichtet , Christine Höhn-Kaupe. Unterstützt wird die Elterninitiative Mäusenest von den Asklepios Kliniken Bad Wildungen, Wicker-Klinik, Stadt Bad Wildungen, Wicker-Carciola KG und vom Land Hessen sowie von speziellen Trainerinnen. „Die neu erworbenen Inhalte werden jeden Freitag, unserem Forschertag, mit den Kindern umgesetzt“, fügt die Kita-Leiterin hinzu. Fünf Fachkräfte wechselten sich dabei ab. Die Einrichtung habe eine gute Grundausstattung unterschiedlicher befänden angeschafft. Im Atelier befinden sich unter anderem ein großes Forscherregal, ein beleuchteter Tisch und vieles mehr.

2013 machten die Mäusenest-Akteure aus dem Sommerfest erstmals ein großes Forscherfest mit vielen Aktionsständen. Höhn-Kaupe: „Obgleich das Konzept erst ab dem Kita-Alter beginnt, haben wir die Seminarinhalte auf Krippenkinder heruntergebrochen. Seitdem forschen unsere Mäusenest-Kinder mit sehr großem Spaß.“ (r)

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