Bürgerbeteiligung für alle Interessierten

Wer hat Ideen zum zum Wildunger Altstadtverkehr?

Das „Scharnier“ zwischen Wildunger Stadtring und Postplatz.
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Wurde bei der Online-Befragung schon zum Thema: das „Scharnier“ zwischen Stadtring und Postplatz funktioniert nicht so, wie es gedacht war.

Die Stadt Bad Wildungen hat eine abwechslungsreiche, interaktiv aufgebaute Online-Befragung für eine neues Altstadt-Verkehrskonzept gestartet. Sie läuft noch bis 30. November.

  • In einer Online-Befragung sammelt die Wildunger Stadtverwaltung Anregungen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für die Altstadt
  • An der Online-Befragung zum neuen Verkehrskonzept für die Wildunger Altstadt nahmen bislang 140 Interessierte teil
  • Die Online-Befragung zum neuen Verkehrskonzept für die Wildunger Altstadt läuft bis 30. November 2020

Bad Wildungen – Das Wildunger „Scharnier“ zwischen Stadtring und Postplatz funktioniert nicht so, wie es geplant war: als Zone, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt im gesamten Straßenraum unterwegs sind und Autos maximal 20 km/h fahren.

„Statt dessen werden Fußgänger genötigt, den Seitenstreifen zu benutzen“, besagt eine Stellungnahme mit 15 „Likes“ (Daumen hoch) und 4 „Dislikes“ (Daumen gesenkt) im Internet: im Zuge der aktuell laufenden Online-Befragung der Wildunger Stadtverwaltung zum neuen Verkehrskonzept für die Altstadt.

Verkehrskonzept Wildunger Altstadt: Fragen und Funktion für freie Kommentare in Online-Befragung

Einerseits werden dort gezielte Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten zum Ankreuzen gestellt; etwa zum Fuß- und Radwegenetz, zur Barrierefreiheit, zur Parkplatzsituation oder welchen Weg vom Parkplatz zum Ziel man in Kauf zu nehmen bereit ist.

Eine interaktive Karte der Wildunger Altstadt spielt eine zentrale Rolle bei der Online-Befragung.

Andererseits markieren Teilnehmende auf einer interaktiven Karte der Wildunger Altstadt selbst Punkte mit virtuellen Stecknadeln und formulieren frei Kommentare und Anregungen dazu. Andere reagieren mit „Likes“ oder „Dislikes“ darauf.

Bisher nur 140 Mitwirkende an Online-Befragung zu Wildunger Altstadt-Verkehrskonzept

Die Online-Befragung mit ihren vielen Möglichkeiten inspiriert bislang aber nur Wenige zum Mitmachen, obwohl Wildunger, die außerhalb der Kernstadt wohnen, ebenso dazu aufgerufen sind wie sogar Auswärtige. 140 Menschen nutzten laut Stadtverwaltung bislang dieses Angebot der Bürgerbeteiligung.

Bis zum 30. November läuft die Aktion unter https://bad-wildungen.beteiligung.info noch. Wer sich nicht so öffentlich äußern will, schreibt eine Mail mit Ideen und Meinungen zum Altstadt-Verkehr direkt an bad-wildungen@iks-planung.de.

Alle Hinweise fließen ein in die Arbeit des Büros IKS-Mobilitätsplanung aus Kassel. Es hat von der Stadt den Auftrag, das neue Verkehrskonzept für die Altstadt zu erstellen.

Dieses Konzept fügt sich als wichtiger Baustein seinerseits ein ins „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept für die Altstadt“, kurz ISEK Altstadt. Mit diesem umfassenden Plan soll sich das Wildunger Fachwerkviertel aussichtsreich dem rasanten Wandel der Gesellschaft stellen, statt von ihm überrollt zu werden. Unerlässlich für den Erfolg ist aus Sicht der Stadtverwaltung eine intensive Beteiligung der Bevölkerung am Ausbrüten und Zusammenführen von erfolgversprechenden Ideen.

Von Matthias Schuldt

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