Heimische Schulen bereiten Wettbewerb vor

Wichtiger denn je: Faires Streiten lernen bei „Jugend debattiert“

Bereiten den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ vor: (von links) Christine Teweleit (ALS Korbach), Schulleiterin Iris Blum (GSG Bad Wildungen), Jannik Schwebel-Schmitt (GSG Bad Wildungen), Tanja Theis (IGS Edertal), Anika Michel (CRS Bad Arolsen), Frank Engelhardt (Waldecker Bank, Leiter Regionalmarkt Bad Wildungen) und Regionalkoordinator Christoph Heise (GSG Bad Wildungen).
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Bereiten den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ vor: (von links) Christine Teweleit (ALS Korbach), Schulleiterin Iris Blum (GSG Bad Wildungen), Jannik Schwebel-Schmitt (GSG Bad Wildungen), Tanja Theis (IGS Edertal), Anika Michel (CRS Bad Arolsen), Frank Engelhardt (Waldecker Bank, Leiter Regionalmarkt Bad Wildungen) und Regionalkoordinator Christoph Heise (GSG Bad Wildungen).

Vier weiterführende Schulen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg bereiten sich gemeinsam vor auf den Wettbewerb „Jugend debattiert“ 2022.

Bad Wildungen – Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen. Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Menschen, die zuhören und argumentieren können. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder schon in der Schule lernt, wie und wozu man debattiert, und regelmäßig übt, auch selbst zu debattieren: Diese Grundüberzeugungen bilden die Basis für den alljährlich an mehreren Waldeck-Frankenberger Schulen ausgetragenen Wettbewerb „Jugend debattiert“. Die für die Koordination im Landkreis Verantwortlichen trafen sich, um die Ausgabe 2022 zu planen. Unterdessen trainieren seit einigen Wochen bereits Schülerinnen und Schüler dafür: von der Alten Landesschule/Korbach, der Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen, der Gesamtschule Edertal sowie des Gustav-Stresemann-Gymnasiums/Bad Wildungen.

In fairen Debatten erwerben sie Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft, um sich dem Wettbewerb „Jugend debattiert“ gut vorbereitet zu stellen. Unterstützt werden sie dabei sowohl vom Koordinationsteam als auch von vielen Projektlehrkräften, die sich beim diesjährigen Auftakttreffen am Gustav-Stresemann-Gymnasium austauschten.

Gerade in Pandemiezeiten Jugendliche zu respektvollem Meinungsaustausch befähigen

So freute sich die Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums, Iris Blum, über die starke Unterstützung des Projektes durch die Runde sowie die Waldecker Bank als Hauptsponsor des Regionalwettbewerbs. Angesichts der zahlreichen Corona-bedingten Einschränkungen leiste „Jugend debattiert“ nicht nur einen Beitrag zur schulischen Normalität, sondern auch zur umfassenden Bildung der heranwachsenden jungen Menschen. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren zeigten sich überzeugt, dass es gerade in Pandemiezeiten angezeigt sei, die Jugendlichen zu einem respektvollen und begründeten Meinungsaustausch inmitten kontroverser Positionen zu befähigen.

Im Anschluss an die Vorstellung der Durchführungsvarianten von „Jugend debattiert“ durch Regionalkoordinator Christoph Heise stand die gemeinsame Planung des Wettbewerbsjahres im Vordergrund des Treffens. Dabei zeigten sich nicht nur die unterschiedlichen Herausforderungen bei der Planung als Präsenz- oder Onlinewettbewerb mit Abstand, in Kleingruppen oder bei reduzierter Kopfzahl, sondern auch die Bedeutungen der argumentativen Begegnungen in den Debatten. Sie sind es, welche die Jugend-debattiert-Lehrkräfte dazu motivieren, die nordhessischen Schülerinnern und Schüler im Bann des Projektes zu halten und deren rhetorische Kompetenzen zu fördern.  (red)

Seit Jahren beteiligen sich diese Schulen an „Jugend debattiert“

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