CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und Wildunger Unionsfraktionschef Marc Vaupel besuchen Akutkrankenhaus

Wildunger Asklepios-Stadtklinik gerüstet für die Notfallversorgung

Besichtigten den neuen Notfallbereich der Stadtklinik mit den Überwachungsplätzen (von links): Marc Vaupel und Claudia Ravensburg. Der Wildunger Asklepios-Geschäftsführer Marc Reggentin sowie Tatjana Konrad und Peter Eigendorf erläuterten den Politikern Hintergrund und Funktion der neuen Struktur. Foto: pr

Bad Wildungen. Die Diskussion um die Notfallversorgung an deutschen Kliniken bot für die CD- Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und den Wildunger CDU-Fraktionsvorsitzenden Marc Vaupel Anlass zu einem Besuch in der Asklepios-Stadtklinik.

Das Wildunger Akutkrankenhaus erfülle bereits weitestgehend die Voraussetzungen, um auch in Zukunft Teil der Notfallversorgung zu sein, unterstrich Geschäftsführer Marc Reggentin.

Darüber hinaus werde gegenwärtig eine zentrale Notfallaufnahme mit Überwachungsbetten geschaffen. Die Notfallversorgung habe einen hohen Stellenwert für die Stadtklinik. Allein im Kalenderjahr 2017 hätten die Notärzte der Asklepios Stadtklinik mehr als 1200 Einsätze gefahren.

Erfreut nahmen die beiden CDU Politiker diese Nachricht auf. Sie halten die Notfallversorgung in der Wildunger Stadtklinik für unverzichtbar.

In den letzten beiden Jahren habe sich die Asklepios Stadtklinik konsequent auf die neuen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Notfallversorgung ausgerichtet, erläuterte Reggentin. Der neue Kriterienkatalog des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu diesem Thema beinhalte das Vorhalten umfangreicher Strukturen. Eine der Bedingungen: speziell in der Notfallmedizin ausgebildetes Fachpersonal und räumlich eigenständige Strukturen wie eine zentrale Notaufnahme mit Überwachungsbetten rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche. Ravensburg und Vaupel besichtigten den neuen Notfallbereich mit sechs Überwachungsplätzen, der gegenwärtig im Erdgeschoss eingerichtet wird.

Auf der Zielgeraden

Man befinde sich auf der Zielgeraden, um alle vom Bundesausschuss gesetzten Eckpunkte zu erfüllen, betont Reggentin. In der Asklepios Stadtklinik gebe es Fachabteilungen der Inneren Medizin/Kardiologie (Herzheilkunde), Pneumologie (Lungenheilkunde), Urologie (harnbildende und -ableitende Organe), Allgemein- und Viszeral (Bauch)chirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie und Endoprothetik (v.a. Gelenkprothesen).

Asklepios beschäftige sehr breit ausgebildete Fachärzte, die sich permanent um die Versorgung schwerkranker und beatmungsbedürftiger Patienten im Intensivbereich kümmerten. Das Haus decke so die für die Notfallversorgung geforderten Fachabteilungen im Rahmen der Grund- und Regelversorgung ab.

In Hessen seien über den Krankenhausrahmenplan zukunftsfähige Strukturen in den Kliniken geschaffen worden, unterstreicht Claudia Ravensburg. Sie leitet den für die Gesundheitspolitik zuständigen Ausschuss im Wiesbadener Landtag. Die Abgeordnete geht deshalb davon aus, dass die Hessen sich im Zuge der bundesweiten Reform nicht auf weitere Wege in der Notfallversorgung einstellen müssen. Das könnte passieren , falls Krankenhäuser ohne die entsprechenden Voraussetzungen die Zulassung verlören. Bundesweit stehen speziell kleinere Häuser in Ballungsräumen wie auf dem Lande vor diesem Problem. (r)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare