Faszinierende Gruppen zu Gast:

Wildunger "Folk im Park" führt in Akkorden rund um die Welt

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„Ialma“: Die Gruppe lässt am Samstagabend „einen Hauch von Carmen“ durch den Kurpark wehen.

Bad Wildungen – Das über die Grenzen der Region hinaus bekannte Wildunger Festival geht am Freitag unter dem Titel „Folk im Park“ in seine 24. Runde.

Traditionell wird es am Freitagabend, ab 20 Uhr Uhr, mit einem Konzert in der Philipp-Nicolai-Kirche eröffnet.

Der Ausnahme-Musiker am diatonischen Akkordeon, Tausendsassa Didier Laloy, entführt zusammen mit der Cellistin Kathy Adam als Duo Belem das Publikum in überraschende und berührende Klangwelten. Saiten- und Tastenklänge verschmelzen zu Energie geladenen, aber auch sanften Rhythmen. Mit ihrer Musik setzen sie stimmungsvolle Momente, die stets von einem überraschenden Rhythmuswechsel geprägt sind. Sie spielen mit Stimmung, Tempi und Stilrichtungen. „Belem“ ist Weltmusik und Klassik mit expressivem Stil, kündigen die Veranstalter an.

Der Samstag gehört im Wildunger Kurpark ab 19 Uhr der langen Folknacht, bei der sich drei Gruppen aus Deutschland, Belgien und Australien die Ehre geben.  Nur bei schlechtem Wetter geht es, wie im Vorjahr, in die Wandelhalle, was der Qualität der Darbietungen keinen Abbruch tut. 

Das deutsche Quartett „Hotel Bossa Nova“ um die portugiesisch-indische Sängerin Liza da Costa beherrscht sein Handwerk, heißt es in der Ankündigung. Mit heißen Rhythmen startet es schwungvoll in den Abend und nimmt das Publikum mit auf eine Weltreise mittels ihrer Musik. Man muss kein Portugiesisch können, um zu verstehen, was „Hotel Bossa Nova“ sagen möchte: Facettenreich das Leben genießen. Latin, Salsa, Jazz – „Hotel Bossa Nova“ seien ein Fest für die Sinne.

„Ein Hauch von Carmen weht über die Bühne“, wenn die Damen von „Ialma“ Aus Belgien spielerisch den Spagat zwischen Tradition und Moderne meistern und galicische Instrumente wie Dudelsack und Akkordeon auf E-Gitarren treffen lassen. Iberische Klangwelten ganz anders.

„Opal Ocean“ aus Australien: Sie brechen mit allem Vertrauten der Gitarrenmusik.

„Opal Ocean“ von Down Under sprengt alle herkömmlichen Vorstellungen der Gitarrenmusik, blickt Gereon Schoplick vom Stadtmarketing voraus. Flamenco, Rumba, Rock und Metal treffen aufeinander und entzünden sich neu zwischen Virtuosität und Explosion. Ein krönender Abschluss für den Nachhauseweg.

Begleitende Bewirtung, passend zu den Herkunftsländern der Gruppen und ihrer Musik gibt es am Freitag ab 19 Uhr, am Samstag ab 18 Uhr. Die Tickets für den Freitag kosten 16, für den Samstag 19 Euro und in Kombination 28 Euro.

Karten im Vorverkauf gibt es in den Tourist-Informationen oder beim Kultursommer Nordhessen unter der Nummer 0561/988 393 99 sowie online unter : www.kultursommer-nordhessen.de.  -red-

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