Schweizer Fachzeitung empfiehlt das Modell in aktueller Ausgabe anderen Schulen zur Nachahmung

Wildunger Gymnasium vermeldet großen Erfolg bei Rechtschreibförderung

Mit der Schweizer Fachzeitschrift, die den Erfolg des GSG bei der Rechtschreibförderung in ihrer jüngsten Ausgabe würdigt (von links): Claudia Weiß (Deutschlehrerin und Fachbereichsleiterin), Schulleiterin Sabine Blum, Christine Buda (Integrative Lerntherapeutin FiL) und Christoph Heise (Deutschlehrer und Beauftragter für Rechtschreibförderung). Foto: Senzel

Bad Wildungen. Wildunger Schulen, auch das Gymnasium, sehen sich einer wachsenden Zahl von Schülern gegenüber, die Unterstützung bei der Rechtschreibung brauchen. Das GSG hat dazu 2012 eine neu gestaltete Förderung ab Klasse fünf aufgebaut.

Ihr Ansatz unterscheidet sich deutlich vom herkömmlichen Förderunterricht, weil das Angebot einen sehr viel größeren Schülerkreis erreicht. Die Verantwortlichen berichten nach sechs Jahren Erfahrung von Erfolgen, die sich bei diesem Vorgehen bereits in der zweiten Hälfte des fünften Schuljahres zeigten.

Die positive Wirkung ist dokumentiert: Drei Jahre lang prüfte das GSG durch regelmäßige, nicht benotete Diktate zum Schuljahresende, ob das Konzept greift. Resultat: Während zu Beginn der Klasse fünf nach entsprechenden Tests bis zu 70 Prozent der Mädchen und Jungen eine Förderung benötigten, sank dieser Anteil bis zum Ende der Klasse sieben auf etwa sieben Prozent.

Die Schweizer Fachzeitschrift „Lernen und Lernstörungen“ empfahl das Konzept in ihrer jüngsten Ausgabe deshalb anderen Schulen zur Nachahmung. Das Wildunger Gymnasium entwickelt es unterdessen weiter. Ab dem nächsten Schuljahr bieten die Lehrkräfte ein Modul für die E-Phase (Klasse 11) an, das sich an alle richtet, die ihre Rechtschreibleistungen verbessern wollen – unabhängig davon, ob eine Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) vorliegt.

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