Obwohl es im Verhältnis zu wenig Zuschauer anzog:

Wildunger Jazz-Festival bietet einen hochklassigen, perfekten Abend

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Brenda Boykin aus den USA setzte mit Jan Luley am Piano eines der Highlights am Samstagabend.

Bad Wildungen. Es war ein perfekter Jazzfestival- Samstagabend in der Wildunger Altstadt:

Unter äußeren Bedingungen, die besser nicht hätten ausfallen können – sonniger Einstieg, kein Regen in Sicht, weder zu heiß noch zu kalt – erlebte das Publikum ein Jazzfestival mit überragenden Musikerinnen und Sängern.

Es ließ sich scharenweise bei jeder Gelegenheit zum Tanzen mitreißen, so dass die jungen, im Swing-Style gekleideten Paare der Tanzschule Mundhenke die meiste Zeit umringt waren von Gleichgesinnten.

Zugleich verließen die Musiker viel häufiger als gewohnt die Bühnen, mischten sich nach dem Vorbild der N´Awlins Brass Band samt ihren Instrumenten unters Jazzvolk,, um es hautnah mit ihrer Leidenschaft für Swing, Bossa Nova, Boogie Woogie oder modern interpretierten New Orleans Jazz zu begeistern.

Die Vielfalt der Stile, gepaart mit höchster Qualität machte den großen Charme des diesjährigen Programms aus. Und dennoch war eines am Ende nicht zu übersehen:

Trotz perfekter Voraussetzungen kamen im Vergleich zur Qualität der Auftritt und zum Preis-Leistungs-Verhältnis zu wenig Zuschauer. Das Jazz-Festival steckt in der Publikumskrise.

Über mögliche Gründe und Konsequenzen lesen Sie mehr in der WLZ-Ausgabe vom 12.6.2017

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