Nach Goebels Quellenhof

Wildunger Maritim ist neuer Partner der „Märchenstraße“

Von den Vorteilen der Märchenstraße überzeugt (von links): Direktionsassistent Christoph Holzapfel, Direktor Uwe Hanusch (beide Maritim), Benjam in Schäfer (GF Deutsche Märchenstraße), Bürgermeister Ralf Gutheil (Stadt Bad Wildungen) und Reckhard Pfeil (Stadtmarketing). Foto: PR/Kühlewind

Bad Wildungen – Das Maritim ist ab sofort Partnerbetrieb der Deutschen Märchenstraße mit ihren 60 Mitgliedsorten.

Nach Göbel’s Quellenhof ist somit der zweite führende Beherbergungsbetrieb der Kurstadt Mitglied der Kooperation, die als eine der bekanntesten Touristischen Routen bundesweit und international tätig ist.

Bürgermeister Ralf Gutheil und der Geschäftsführer der Deutschen Märchenstraße Benjamin Schäfer tauschten sich darüber bei einem Treffen mit Maritim-Direktor Uwe Hanusch und seinem Direktionsassistenen Christoph Holzapfel aus. Aktuell laufende Projekte und gemeinsame Marketingaktionen wurden besprochen.

Die Hotelmanager schätzen das Thema Märchen und die Möglichkeiten zur Nutzung in konkreten Angeboten auch zur Präsentation auf Messen, bei Workshops mit Reiseveranstaltern. Sie legen dabei großen Wert auf persönliche Kontakte und Akquise. Das Hotel Schloss Waldeck hatte sich demgegenüber kürzlich aus der Kooperation ausgeklinkt.

Märchenstraße und Hotels profitierten von den gemeinsamen Anstrengungen, betonte Schäfer. Man wolle Synergien und Marktchancen noch stärker nutzen.

Ralf Gutheil ergänzt, dass man mit der historischen Figur Margaretha von Waldeck und ihrem märchenhaften Spiegelbild, dem Grimm’schen Schneewittchen, einen echten Schatz in Händen halte, zu dem Eckhard Sander fundierte Forschungen betreibe und betrieben habe. Der Heimat- und Verkehrsverein Bergfreiheit und die Dorfgemeinschaft hätten sich mit großem ehrenamtlichen Engagement – auch mit Unterstützung der Stadt und des Stadtmarketings – einen ausgezeichneten Ruf als „Schneewittchendorf“ erarbeitet.

Neben Gästen aus Deutschland, Skandinavien und den Niederlanden kämen vermehrt auch Besucher aus Japan, Südamerika, den USA und dem Vereinigten Königreich, berichtet Stadtmarketing-Chefin Ute Kühlewind. Den neuen Info-Flyer zu Bergfreiheit habe man in vier Sprachen aufgelegt, seit die Betreuer des Schneewittchenhauses einen starken Anstieg von Besuchern aus Spanien registrieren. Hier zahle sich die intensive Medienarbeit der Deutschen Märchenstraße in europäischen, asiatischen und amerikanischen Tourismusmärkten aus. Gemeinsame Aktionen wie „Sieben auf einen Streich“ gesellen sich in der Region hinzu. Die Straße führt von Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm bis nach Bremen. -red-

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