Ende der Sanierung rückt näher - Planschparadies ab Juli wohl wieder betriebsbereit

Aqua-Choros auf Wildunger Landesgartenschaugelände bald fertig 

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Wird im Juli fertig: der Aqua-Choros, dessen Sanierung sechsstellig kostet.

Der Sommer mit Corona-Einschränkungen macht´s Eltern und Kindern bei der Freizeitgestaltung nicht leicht. Hoffnung weckt für die Wildunger Familien das Ende der Sanierung des Aqua-Choros.

Bad Wildungen – An sonnigen Sommertagen ist er einer der beliebtesten Treffpunkte in der Kernstadt für Familien mit kleinen Kindern: der „Aqua-Choros“ an der Königsquelle. Seit der Landesgartenschau 2006 bereichert er dort den Park. Doch Familien mussten ausgerechnet im Rekordsommer 2019 auf das Planschparadies verzichten, weil die Steinplatten kaputt und die Anlage umfassend sanierungsbedürftig war. Die Arbeiten laufen noch, aber ihr Ende kommt in Sicht. „Anfang Juli soll der Aqua-Choros fertig sein“, antwortet Martin Zyzik vom Bauamt auf Nachfrage.

Das wäre rechtzeitig zum Beginn der Schulferien. Und es böte Wildunger Familien einen Lichtblick angesichts des wegen Beckenrand-Sanierung geschlossenen Heloponte-Freibades und angesichts der Unsicherheiten um Sommerurlaube.

Die Aqua-Choros-Anlage soll bald die zweite Abdichtungsschicht erhalten.

Allerdings bleibt zu klären, wie der Choros unter Corona-Rahmenbedingungen genutzt werden kann, teilt Ordnungsamtsleiter Martin Segeler auf Anfrage mit. Im Prinzip diene die Anlage als Spielplatz. Spielplätze sind frei gegeben, aber der Andrang auf die Wasser-Anlage sei bei schönem Wetter eben viel größer. „Wir werden darüber sprechen“, sagt Segeler. Die Stadt Bad Wildungen steht hier vergleichbaren Fragen gegenüber wie die Gemeinde Edertal am noch nicht wieder eröffneten Aquapark.

Von diesem kniffligen Aspekt unabhängig liegt die Sanierung des Aqua-Choros im Zeitplan, sagt Martin Zyzik. Ebenso wichtig: „Wir bewegen uns im Kostenrahmen, sogar unterhalb der Schätzung von 140 000 Euro“, ergänzt er. Die beauftragte Spezialfirma aus der Branche Schwimmbadsanierung bringt in diesen Tagen die obere von zwei Dichtungsschichten auf. Diese zweite Schicht muss, wie gerade die erste, trocknen, bevor es weitergeht. „Dabei sind wir natürlich ein bisschen vom Wetter abhängig“, erklärt Zyzik. Abschließend werden die abgenommenen Steinplatten wieder verlegt. Aluschienen und ein spezieller Kleber halten sie für den Wasserspaß in Position.

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