Gute Nachrichten für den Finanzausschuss vom Forstamt

Der Wildunger Stadtwald ist bunt, gesund und lukrativ

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„Coincidentia oppositorum“, Vereinigung der Gegensätze, heißt das Kunstwerk mit Blick auf den Stadtwald im Kurpark. Gegensätzliche Aufgaben wie Naturschutz und Holznutzung verbindet auch der Forst miteinander.

Bad Wildungen. Alle zehn Jahre ziehen Förster in ihren Wäldern Bilanz und planen ihr Vorgehen für das nächste Jahrzehnt. „Forsteinrichtung“ lautet der dazugehörige, sperrige Fachbegriff. Wie sie im Detail für den Wildunger Stadtwald ausfällt, war Thema in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses.

Die große Vielfalt „In Ihrem Wald finden sich auf kleiner Fläche viele Baumarten – etwas sehr Besonderes“, erklärte Forstamtsleiter Dr. Gero Hütte von Essen (Vöhl). Die Vielfalt auf den 2088 Hektar liegt in der großen Abwechslung der Geologie mitbegründet. Der bunte Untergrund bietet eine Menge an verschiedenen Standorten, auf die sich verschiedene Bäume spezialisiert haben. Zur Vielfalt trägt auch der Mensch bei, der nach seinen Bedürfnissen nachpflanzt, „Die Buche ist der natürlich dominante Baum und findet obendrein zunehmend bessere Wuchsbedingungen vor“, sagte Hütte von Essen. Überließen die Förster allein der Natur die „Verjüngung“ des Waldes, würde die Buche bald weitgehend alle Konkurrenten verdrängen.

Mehr in der WLZ vom 8.12.2016

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