Die beiden übrigen Alternativen rentieren sich nicht

Wildunger Wandelhalle bekommt ein eigenes, kleines Blockheizkraftwerk

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Im Winter brauchen sie´s wie die Besucher warm, die Fächerpalmen. Im Sommer stehen sie dagegen vor der Wandelhalle. Warmwasser benötigt das ganze Jahr kaum jemand, so dass sich eine große Lösung für die künftige Energieversorgung des Prachtbaus nicht rechnet.

Bad Wildungen. Die Wandelhalle bekommt ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW), das sie mit Wärme und Strom versorgt. „Jede andere Lösung wäre unwirtschaftlicher, haben unsere Erkundigungen ergeben“, sagt Bürgermeister Volker Zimmermann.

500 000 Euro beträgt die Investition, aber: Die Stadt erhält 90 Prozent erstattet, aus dem Investitionsprogramm des Bundes. Die Verwaltung hat daher für 2017 den Vertrag mit dem EWF über den Bezug der Energie aus dem bestehenden Blockheizkraftwerk im Kurpark gekündigt. Auf Verlangen des Parlaments prüfte Kämmerer Günther Gutheil, ob sich ein Verbleib nicht doch lohnt. „Zwar hat uns das EWF einen Vertrag zu besseren Bedingungen angeboten, aber das Kraftwerk wird 2020 abgeschaltet – und das Bundesinvestitionsprogramm gibt es dann nicht mehr“, erklärt Zimmermann. Das EWF selbst habe dem Kämmerer darum geraten, ein neues, kleines Kraftwerk für die Wandelhalle zu bauen.

Warum auch die dritte, diskutierte Alternative ausfiel, die Zusammenarbeit mit einem Privatanbieter, lesen Sie in der WLZ vom 17.12.2016

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