Bad Wildungen

Wildungerin als Au-pair in Neuseeland

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- Whangaparoa/Bad Wildungen (sb). Die Wildungerin Patricia Patzer lebt seit fünf Monaten als Au-pair in einer Gastfamilie bei Whangaparoa.

Bereits im November hat der Sommer Einzug gehalten im fernen Neuseeland. Die Warnungen über die extreme Sonne hatte Patricia Patzer nicht wirklich wahrgenommen und riskierte so den ersten Sonnenbrand. In der Zwischenzeit hat die junge Frau andere Au-pairs aus Deutschland kennengelernt, mit denen sie an den Wochenenden zahlreiche Ausflüge unternimmt. „Besonders geruchsintensiv war der Besuch von Rotorua“, sagt sie. Rotorua ist bekannt für seine heißen Quellen, „Mondkrater“, wie sie von den Einheimischen genannt werden. „Schon aus kilometerweiter Entfernung kann man den Geruch nach faulen Eiern wahrnehmen.“ Die Waitomo Caves bezeichnet Patricia Patzer als „ein absolutes Abenteuer“ mit den zahlreichen Glühwürmchen, riesigen Springspinnen und Hunderten von Aalen.

Mit der Zeit hat sich die Wil­dungerin in ihrem neuen Umfeld gut eingelebt und sich an die neuseeländische Lebensweise gewöhnt. Zeit spielt dort nicht so eine große Rolle, „easy going“ ist das Motto. „Niemand scheint es hier eilig zu haben, oder wirkt gestresst“, sagt Patricia. An der Bushaltestelle wartet man gerne mal eine halbe Stunde, wenn man Glück hat. Vielleicht kommt der Bus aber auch gar nicht – das ist normal. Das „easy going“ bezieht sich in Neuseeland aber auch auf die Kindererziehung. „Die Kinder dürfen hier einfach alles.“

In Momenten, in denen „zu Hause schon längst Schluss wäre“, zuckt die Gastmutter „nicht einmal mit der Wimper“. In der Familie kümmert sich Patricia überwiegend um den Haushalt. „Ich mache das Haus sauber, wasche die Wäsche und bügele – jeden Tag, denn so wird das hier in Neuseeland gemacht“, erklärt die 19-Jährige. Oft passt sie auch auf die Kinder auf, geht mit ihnen an den Strand oder zum Spielplatz.

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