Erste Bilanz nach dem Sturm

Windwurf durch "Friederike": 20 000 Festmeter in Bad Wildungen und Edertal

Spektakulär, aber nicht repräsentativ ist der Sturz dieser alten Linde an der Wildunger Königsquelle in Folge des Orkans „Friederike“: Denn zu 90 Prozent fielen im Wildunger Raum Fichten um und wurden sehr oft samt Ballen aus der Erde gerissen. Foto: Matthias Schuldt

Edertal/Bad Wildungen. Im Bereich des Vöhler Forstamts hinterließ der Orkan Friederike in den Wäldern um Bad Wildungen und der Gemeinde Edertal die größten Sturmschäden.

Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann sprach in einer vorläufigen Bilanz von 7000 Festmetern Windwurf. 

„Unser gesamter Einschlag liegt im Jahr bei 10 000 Festmetern.“ Zu 90 Prozent seien Fichten betroffen, und zum großen Teil ältere, erntereife Bäume. 

Im Edertal hat das Sturmtief  größere Schäden angerichtet als zunächst angenommen, berichtete Bürgermeister Klaus Gier am Donnerstagabend im Gemeindeparlament. 

Laut Hessen-Forst sind im Edertaler Kommunalwald 13 000 Festmeter gefallen, zum überwiegenden Teil Fichte. Gier: „Der Jahreshiebsatz für Edertal sieht 10 000 Festmeter vor, davon lediglich 3000 Festmeter Fichte.“

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