Treffen am Rathaus in Bad Wildungen

WLZ-Wettbewerb "Waldecks Wort": Mundart aus rund 40 „Schtrotten“

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Sie machen es vor: Rund 40 Wildunger präsentierten ihre Favoriten für „Waldecks Wort“.

Bad Wildungen. Liefert das frühere Weltbad Wildungen am Ende „Waldecks Wort“ im gleichnamigen WLZ-Wettbewerb? Na klar, waren sich zumindest die rund 40 Freunde der Waldecker Mundart einig, die vorm Wildunger Rathaus ihre persönlichen Lieblingsbegriffe präsentierten.

„Sure Mus ist mein Favorit“, sagte etwa Dr. Hans Schultheis, Stadtverordneter und Mitglied im Waldeckischen Geschichtsverein. Mit diesem Wort bezeichnet der Wildunger Dialekt das altbekannte „Sauerkraut“. Weitere verbale Leckerbissen aus garantiert regionaler Herkunft: „Saumelken“ für Löwenzahn, „Schtrotte“ (Kehle) oder „Mälchdippen“ (Milchtopf).

Diese und viele weitere Lieblingsbegriffe nahm Jury-Mitglied Andreas Karl Böttcher offiziell bei dem Treffen am Rathaus für den WLZ-Wettbewerb entgegen. Er ist unter anderem Leiter des plattdeutschen Arbeitskreises im Arolser Bezirksverein des Waldeckischen Geschichtsvereins. 

Wer sich am Wettbewerb beteiligen will, reicht nach Belieben Einzelwörter oder Wortlisten ein bis spätestens Gründonnerstag, 29. März: Per Postkarte oder Brief an die Waldeckische Landeszeitung, Lengefelder Straße 6 in 34497 Korbach; per Email unter lokalredaktion@wlz-online.de oder über das Abstimmungsformular:

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