Mithilfe von schwerem Gerät setzen die Waldecker einen Hohlweg instand

Ein Zubringer für den Radweg

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Diesen Zubringer haben die Waldecker eingerichtet.Foto: pr

Waldeck - Im Spätsommer soll der Lückenschluss des Ederseebahnradweges zwischen Netze und Waldeck vollendet sein.

Um eine Anbindung an die Bergstadt Waldeck mit möglichst gleichmäßiger, sanfter Steigung und ohne Beeinträchtigung überörtlicher Straßen zu ermöglichen, bat der Ortsbeirat schon im Rahmen der Radwegplanung um einen Zubringer auf halber Strecke zwischen Netze und dem Waldecker Bahnhof.

Nachdem dies in die Planung mit eingeflossen war, legten Ortsbeirat und Waldecker Vereine selbst Hand an, um einen etwa einen Kilometer langen Hohlweg zwischen dem Abzweig und der Großen Breite in stand zu setzen. Dazu wurde der Weg mit Planierschild und Frontlader abgeschoben und 15 Tonnen Splitt wurden eingebaut.

Mithilfe einer großen Straßenbauwalze, die von einer Tiefbaufirma zur Verfügung gestellt wurde, die in Waldeck zurzeit Kanalbauarbeiten erledigt, konnte der idyllisch gelegene Hohlweg anschließend gleichmäßig angewalzt werden. Ortsvorsteher Uwe Neuschäfer ist dankbar für das Hilfsangebot der Tiefbaufirma und freut sich über den Geräteeinsatz von Karl Schwalenstöcker und Hans-Henrich Hankel.

„Der Arbeitseinsatz dokumentiert einmal mehr die Zusammenarbeit der Waldecker Vereine zum Wohle des Stadtteils“, betont Neuschäfer. Wenn der Streckenabschnitt eröffnet ist, sollen auch an diesem Abzweig Begrüßungsschilder den Weg nach Waldeck weisen. Freiwillige werden den Weg regelmäßig abgehen und unterhalten, verspricht der Ortsbeirat.

Unterdessen sind die noch ausstehenden Arbeiten an den zwei Brücken über die Bundesstraße augenscheinlich abgeschlossen. Die Reste des Bahndamms liegen nun da und warten auf den Fortgang des Projekts, dem quasi noch die letzten Meter Teerweg fehlen, um komplett von Radlern befahren werden zu können.(su)

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