FDP-Generalsekretär Patrick Döring zum Informationsbesuch bei der Bad Wildunger BKW

Zuwachs beim AST-Verkehr

Bad Widlungen - Fernbuslinie und AST-Verkehr waren Schwerpunkte eines Informationsbesuchs des FDP-Generalsekretärs Patrick Döring gestern bei der Bad Wildunger Kraftwagen-, Verkehrs- und Wassergesellschaft.

Der liberale Bundespolitiker begrüßte es, dass eine Fernbuslinie von Bad Wildungen nach Amsterdam genehmigt wurde. Möglich wurde dies erst durch eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen. „Ich freue mich, dass das angenommen wird durch viele Unternehmen, es ist ein zusätzliches Angebot, dass sich aber noch bewähren muss.“ Nach Angaben von André Boos, Geschäftsführer für die BKW-Verkehrssparte, wurden von März bis Juni 280 Fahrgäste auf dieser Linie befördert. Der Bus pendelt zweimal in der Woche zwischen Wildungen und den Niederlanden. „Die öffentlichen Verkehrsbedingungen bis dahin waren erbärmlich“, schilderte Bürgermeister Volker Zimmermann. Elf Stunden dauert die Fahrt mit dem Luxusbus, der in Bad Wildungen startet und in Korbach, Willingen, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Duisburg, Nijmegen, Rotterdam, Utrecht und Amsterdam hält. Insgesamt 21 Busse rollen bei der BKW auf städtischen und regionalen Strecken und legen 1,1 Millionen Fahrkilometer im Jahr zurück, informierte der BKW-Chef. Den Wildunger Stadtbus dürfen Kurgäste kostenlos nutzen. Im Zuge des Stadtring-Umbaus kündigte Boos ein modernes Gäste-Informationszentrum an der neuen Rendevouz-Haltestelle an. „Da sind wir Vorreiter in der Region.“ Weitere 800000 Fahrkilometer legen 15 fest angestellte Fahrer im AST-Verkehr zurück, „und die Zahlen gehen stark nach oben“. Überrascht zeigte sich Generalsekretär Döring, dass in der Badestadt mit ihren 18 Heilquellen kein Wildunger Mineralwasser im Handel ist. Der für den Bereich Wasser zuständige Geschäftsführer Stephan Tent bedauerte, dass es nach dem Unfalltod des bisherigen Versandabfüllers in den vergangenen Jahren nicht gelang, einen Nachfolger zu finden. Wasser aus Helenen- oder Georg-Viktorquelle sei bundesweit für seine positiven Eigenschaften bekannt. Die BKW versorgt knapp 20000 Einwohner mit Trinkwasser aus eigenen Quellen und Brunnen. Der Verbrauch betrage in der Kernstadt mit den großen Kliniken etwa 200 Liter pro Einwohner am Tag, in den Ortsteilen etwa 100 Liter. „Wie läuft denn das Kurgeschäft?“ wollte Döring wissen. Bürgermeister Zimmermann verwies auf einen Zuwachs bei Selbstzahlern und Probleme der Kliniken durch die Budgetierung. „Das ist keine einfache Situation.“ Begleitet wurde der FDP-Generalsekretär von MdB Björn Sänger, MdL Heinrich Heidel, dem Bromskirchener Bundestagskandidaten Dennis Majewski, dem Frankenberger Landtagskandidaten Elias Johannes Knell und der Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen Hessen zur Landtagswahl, Wiebke Reich, dem Bad Wildunger FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Theo Charalampidis sowie weiteren FDP-Politikern aus Waldeck-Frankenberg.

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