2800 Euro für Schule in Afrika

200 Besucher lernen in Stormbruch Holz-Schnitzer aus Simbabwe kennen

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Der Musikverein Adorf unterhielt die Gäste - und ließ den begeisterten Shylock Ncube mal ans Horn.

Diemelsee-Stormbruch. Welch wunderbarer Tag – die Leute kommen und kommen und kommen: So freute sich Shylock Ncube über den Andrang, der am Wochenende seinetwegen in Stormbruch herrschte.

Der Einheimische Manuel Rabanus und seine Freundin Paula Michel hatten eine Spendenaktion organisiert, die dem Familienvater aus Simbabwe den Bau eines Hauses und das Bezahlen von Schulgebühren ermöglichten. Anschließend holten sie ihn mit eigenen Mitteln nach Deutschland, damit er seine vielen Unterstützer kennenlernen kann.

Es kamen auch viele neue Bekannte: Mehr als 200 Menschen hatten bis zum Nachmittag am Kornhaus vorbeigeschaut. Viele Spenden von kleinen und großen Betrieben und engagierten Bürgern ermöglichten es, die Einnahmen der „Gurambira Primary School“ in Simbabwe zukommen zu lassen: Knapp 2800 Euro kamen zusammen.

60 Kilogramm Kartoffeln wurden zu Ofenkuchen verarbeitet, Paula Michel und Manuel Rabanus erzählten 100 Zuhörern, wie sie Shylock Ncube kennenlernten. Der Simbabwer präsentierte sein Handwerk: Er ist ein talentierter Holz-Schnitzer, Tierfiguren sind seine Spezialität. Die Gäste seien sehr interessiert an seiner Arbeit gewesen, freute er sich. Für ihn neu und begeisternd war derweil der Auftritt des Musikvereins Adorf, der die Gäste zwei Stunden lang unterhielt.

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