Sicherheitslandung am Montag – Teil der Operation „Atlantic Resolve“

Apache-Helikopter in Rhenegge: US-Armee bestätigt Defekt

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US-Kampfhubschrauber vom Typ Apache landen bei Rhenegge: Die Helikopter waren auf dem Weg zu r Airbase Spangdahlem in der Eifel.  

Diemelsee-Rhenegge – Wegen eines technischen Defekts ist ein US-Kampfhubschrauber „Apache“ am Montag in Rhenegge gelandet. Der Helikopter ist Teil der militärischen Operation „Atlantic Resolve“, mit der die US-Armee nach eigenen Angaben die Stabilität in den osteuropäischen Nato-Ländern sichern will.

Insgesamt drei Hubschrauber waren über Diemelseer Gemarkung unterwegs. Die „Apaches“ und ihre Besatzung sind Teil der First Combat Aviation Brigade, First Infantry Division, mit Sitz in Fort Riley, Kansas und unterstützen in Europa die Operation „Atlantic Resolve“, wie Armee-Sprecherin Major Bonnie Conard auf WLZ-Anfrage mitteilte.

Die Besatzungen der drei Apache-Hubschrauber seien zum Tanken zur Airbase Spangdahlem in der Eifel unterwegs gewesen, als einer der Helikopter eine Fehlfunktion erlitt und vorsorglich bei Diemelsee landete, um die Sicherheit der Besatzung und aller Personen am Boden zu gewährleisten, wie die Sprecherin mitteilte.

Der zweite „Apache“ landete neben dem defekten Hubschrauber, um Unterstützung zu leisten, während der dritte in der Luft blieb, um die Kommunikation mit dem zuständigen Luftraumkontrolleur aufrechtzuerhalten, falls Hilfe von Rettungsdiensten benötigt würde. Das sei aber nicht erforderlich gewesen, erklärte Conard.

Apache-Kampfhubschrauber sind Teil der Operation "Atlantic Resolve"

Bei der Operation „Atlantic Resolve“ handelt es sich um eine US-Mission, die seit 2014 läuft und von den Nato-Staaten mitgetragen wird. Sie ist eine Antwort auf den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Nach Militärangaben soll so die Einsatzbereitschaft der Nato-Truppen in den baltischen Staaten und Polen, also an der Ostgrenze der Nato, sichergestellt werden. Die dort stationierten Truppen rotieren alle neun Monate, so auch derzeit wieder.

Wie es in einer Mitteilung der US-Armee vom 1. Februar heißt, wurden aus Fort Riley im US-Bundesstaat Kansas insgesamt 85 Hubschrauber nach Belgien transportiert, wo sie zunächst zwischengelagert wurden. Nun werden sie schrittweise in osteuropäische Länder verlegt. „Wir haben Kräfte, die sowohl nach Deutschland als auch nach Polen, Lettland, Rumänien und Bulgarien gebracht werden“, heißt es in der Mitteilung.

Sie seien hier, um den schnellen Einsatz im Ernstfall zu simulieren, die Abschreckungsfähigkeiten zu verbessern und die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern zu stärken.

Hier landete der Helikopter:

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