Eine Woche Landeszeltlager der Hessischen Waldjugend am Diemelsee

Mit Begeisterung für Naturschutz im Einsatz

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Am Begrüßungsabend wurde beim Zeltlager der Waldjugend am Diemelsee gemeinsam gesungen und gegessen. Foto: Heike Saure

Diemelsee-Heringhausen - „Auf in die Wildnis“ heißt es für die Waldläufer der Hessischen Waldjugend auch in diesem Jahr wieder beim Landeslager.

Gemeint ist damit nicht nur die Natur rund um den Jugendzeltplatz am Diemelsee, wo sich in dieser Woche knapp 200 Jugendliche der Jugendorganisation der Schutzgemeinschaft deutscher Wald treffen.

Geländespiele, schwimmen, Wanderungen, ein Forsteinsatz mit dem Förster des Reviers Stormbruch, Dennis Schwalm, Ausflüge, Wettkämpfe und Lagerleben stehen in der letzten Ferienwoche für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von fünf bis 27 Jahren an. Den Höhepunkt stellt der letzte Abend mit Lagerfeuer, Siegerehrungen und der Aufnahme von neuen Mitgliedern dar.

„Ein Mal Waldläufer, immer Waldläufer“, ist sich die Landesleiterin Konstanze Ebert sicher. Wer ein Mal sein Halstuch der Waldläufer in Empfang genommen habe, der bleibe es ein Leben lang, betonte auch der Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft, Bernhard Klug, der die Waldläufer am Samstag beim ersten Abend ebenso begrüßte wie der Bundesschatzmeister Thomas Friede und die Kreisbeigeordnete Hannelore Behle, die die Waldläufer im Namen des Landkreises willkommen hieß.

„Lap und App sind nicht immer das Maß der Dinge“. Dieser Ausspruch von Bernhard Klug scheint besonders auf die Jugendlichen der Hessischen Waldjugend zuzutreffen, haben sie sich doch dem Einsatz der Umweltbildung und dem Naturschutz vertrieben und kommen auch ein Mal eine Woche ohne Fernsehen und Tablett aus, aber das Handy baumelt bei ihnen gleich neben dem Messer und dem Besteck aus Aluminium am Gürtel. (hei)

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