In Fichte verfangen

Gleitschirmflieger in Not: Einsatz für die Rettungskräfte bei Diemelsee

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Missliche Lage: Ein 35-Jähriger war bei Diemelsee mit seinem Gleitschirm in einer Fichte hängen geblieben und konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien.

Ein Gleitschirmflieger hat sich am Samstag bei Diemelsee in einer Fichte verfangen - 45 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Stormbruch - Unter dem Alarmstichwort "H Absturz Y Höhe" alarmierte die Leitstelle Waldeck Frankenberg um 12.48 Uhr die Feuerwehren aus Stormbruch und Adorf sowie die Bergwacht und das Technische Hilfswerk. Neben einem Nortarzt und einem Rettungswagen machten sich auch Willinger Einsatzkräfte mit der Drehleiter auf den Weg - diese konnten ihre Einsatzfahrt aber zügig abbrechen, weil die Einsatzstelle augenscheinlich keine Aufstellfläche bot.

45 Einsatzkräfte haben vor Ort den 35-Jährigen aus seiner misslichen Lage im Baum befreit - er blieb unverletzt.

Vor Ort angekommen war die Einsatzlage direkt ersichtlich. Ein Gleitschirmflieger hatte sich mit seinem Gleitschirm, am Rande eines Waldstücks zwischen Stormbruch und Giebringhausen, in einer Fichte verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien. Der 35-Jährige aus Büren war ansprechbar und konnte sich mit Leinen selbst sichern, sodass keine Absturzgefahr bestand.

Die Kräfte der Feuerwehr stellten anschließend eine Steckleiter an den Baum - über diese kletterte der Mann unverletzt zu Boden. Die eingetroffene Polizeistreife kümmerte sich abschließend um die Unfallaufnahme - damit war der Einsatz für alle Beteiligten gegen 13.25 Uhr beendet und die Rückfahrt konnte angetreten werden.

Insgesamt waren etwa 45 Einsatzkräfte vor Ort, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle.

Von 112-magazin.de

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