Zwischen Bontkirchen und Stormbruch

Ehepaar folgt Navi und fährt sich fest

Nichts geht mehr: Festgefahrene Situation am Sonntagvormittag zwischen Bontkirchen und Stormbruch. Foto: 112-magazin.de

STORMBRUCH. Festgefahrene Lage am Sonntagvormittag zwischen Stormbruch und Bontkirchen: Ein 55-Jähriger aus Kassel war mit seiner Frau in einem VW Touareg in Richtung Bontkirchen unterwegs, als er in einer meterhohen Schneewehe steckenblieb.

Zwei Jagdpächter aus Gelsenkirchen, die des Weges kamen, befreiten mit Schippe und ihrem allradbetriebenen Fahrzeug den Touareg und seine Insassen aus der misslichen Situation. Das Ehepaar war auf dem Weg zu einem Wellnessurlaub in einem Willinger Hotel. Von Kassel kommend waren sie ihrem Navigationsgerät gefolgt. Nach der geglückten Rettungsaktion setzten sie ihre Fahrt zurück über Stormbruch nach Willingen fort, an dem Auto war kein Schaden entstanden. Bereits am Samstag musste auf derselben Straße mit Hilfe eines Traktors ein Personenwagen aus einer Schneewehe befreit werden, nachdem dieser an einer Böschung abgerutscht war und umzukippen drohte. Die Gemeindestraße zwischen Stormbruch und Bontkirchen ist für den Verkehr generell bei Schnee- und Eisglätte nicht freigegeben. Dennoch kommt es immer wieder im Winter zu Rettungs- und Bergungsaktionen an der Landesgrenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen. (112-magazin.de)

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