Pia und Friedrich Wilke stellen ihren Betrieb vor

Fleckvieh im Fokus: Züchter treffen sich in Rhenegge

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Zeigt beim Züchtertreffen sein Simmentaler Fleckvieh: Landwirt Friedrich Wilke.

Diemelsee-Rhenegge. Züchter des Simmentaler Fleckviehs, Zuchtrichtung Fleisch, aus ganz Deutschland haben sich in Rhenegge getroffen, um sich den Betrieb von Pia und Friedrich Wilke anzusehen. Sogar ein Züchter-Ehepaar aus der Schweiz war mit dabei.

Über Feldwege ging es knapp drei Kilometer raus aus Rhenegge, bis fast an die Grenzen zu Adorf und Padberg. Entspannt grasten hier die großwüchsigen, rotbraun-weiß gescheckten Rinder auf der Weide oder käuten im Liegen gemütlich wieder.

Die Betriebsbesichtigung war ein Teil des zweitägigen Treffens des Verbands Deutscher Simmentalzüchter (VDS) mit Stationen unter anderem in Frankfurt und Hohenroda. Für die Teilnehmer gab es bei Wilkes Informationen satt – und auch Kaffee und Kuchen sowie Deftiges vom Grill in der dekorierten Feldscheune.

Sieger bei Schauen

Bis vor zehn Jahren hatte Friedrich Wilke gemeinsam mit seiner Frau Pia noch Milchviehhaltung betrieben. 2008 stellten sie den Hof um auf die Zucht von Fleckvieh-Fleischtieren und auf biologische Bewirtschaftung. Mit Erfolg: Seine Tiere gehen regelmäßig als Sieger aus Schauen heraus.

40 Hektar Grünland

Bei Kaffee und Kuchen in der Feldscheune: Züchter aus ganz Deutschland sind nach Rhenegge gekommen.

„Ruhig und gutmütig“, so beschreibt Friedrich Wilke die Rasse. Ausgewachsene Bullen bringen durchschnittlich 1200 Kilogramm auf die Waage, die Kühe immerhin rund 800 Kilogramm. Beide sind genetisch hornlos.

Herdenbulle Rocko ist heute auf der Weide der Chef von 20 Kühen, drei Färsen, zehn Jungrindern und 17 Kälbern. Von April bis November stehen die Rinder die ganze Zeit auf der Weide, im Winter werden sie im Boxenlaufstall auf dem Hof mit Grassilage gefüttert. Insgesamt 40 Hektar Grünland bewirtschaftet der Rhenegger Familienbetrieb derzeit.

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