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Freischießen in Adorf: Festzug fasziniert die Gäste

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Der historische Festzug zum Freischießen ist weit über Adorfs Grenzen hinaus bekannt
Der historische Festzug zum Freischießen ist weit über Adorfs Grenzen hinaus bekannt. © Hans Peter Osterhold

Mit Kostümen aus fünf Jahrhunderten hat der historische Festzug am Sonntag Hunderte Zuschauer in das festlich geschmückte Adorf gelockt. Die Kostüm- und Uniformträger lieferten einen bunten und vielfältigen Höhepunkt für das Freischießen der Schützengesellschaft.

Diemelsee-Adorf – Mehrere Musikzüge begleiteten den Zug und gaben den Takt an. Dazu kamen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in historischen Kostümen aus verschiedenen Epochen: Ritter, Gefolgsleute, Bauern und Armbrustschützen. Die meisten zu Fuß, viele auch zu Pferde. Schützenkönig Norbert Brüne-Bornemann und Ehefrau Anja Bornemann fuhren in der prächtigen Kutsche und winkten den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand zu. Auch die Abordnungen der Nachbargemeinden waren reichlich vertreten.

Auf dem Dansenberg gab es dann die Abschlussparade. Der gesamte Zug umrundete den Platz mehrmals, bevor König, Königin und Hofstaat die gesamte Front abschritten. Höhepunkt und Schlusspunkt war die Fahrt des Königspaars in der Kutsche mehrfach rund um den Platz, bei dem der Kutscher das Gefährt immer schneller beschleunigte: Im Galopp voran mit gekonnten Wendemanövern.

Gesichert wurde der Festzug von der Freiwilligen Feuerwehr Diemelsee, die alle Straßen nach Adorf während des Zuges mit großen Fahrzeugen blockiert hatte. Nach Parade, Konzert und Schützenball verabschiedeten die Adorfer ihre Regenten in der Nacht auf Montag. Mit Fackelzug und Zapfenstreich danken sie für fünf Jahre, in denen ihr Dorf einmal mehr durch das Freischießen zusammengewachsen ist. Heute suchen die Schützen ihren neuen König. (Hans Peter Osterhold)

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